Übersicht zur 3. Rubrik:
"feuercaro und ihr feuchtheisses (er)leben"
Update dieser Seite: 29.06.2011
Einleitung:
Wir leben in einer sexualisierten Gesellschaft.. Pornographie ist mehr oder weniger normal. Seit es Video gibt, kann sich jeder nach seinen Vorlieben unterhalten lassen.
Und plötzlich wird auch die ganze Bandbreite dieser Vorlieben öffentlich.
Wer schon einmal vor dem Erotik-Regal in einer durchschnittlichen Videothek stand, wird das bestätigen können.
Noch vor dreißig Jahren war das ganz anders: Man schlich sich mit hochgechlagenem Mantelkragen, nach beiden Seiten sichernd, in einen Sexshop (möglichst in einer anderen Stadt) und verlangte mit hochrotem Kopf nach "Filmen". Oder Heftchen.
Nachdem man dann ein kleines Vermögen auf den schmierigen Tresen geblättert hatte, bekam man Machwerke in die Hand gedrückt, die heute auf jeder Party Lachstürme auslösen würden.
Heute sitzt man gemütlich zu Hause vorm Computer und taucht entspannt in die Welt der Varianten ein..
Da sind dann auch Sachen dabei, die bei mir persönlich Widerwillen auslösen und oft auch Ekel. Dennoch finde ich, dass jede Spielart des Sex, außer die mit Kindern und Tieren natürlich, ihre Berechtigung hat.
Alles, was Menschen einverständlich tun, ist okay.
Trotzdem..trotzdem ist der offenen Umgang mit den eigenen Vorlieben nicht selbstverständlich.
Ich habe meine ganz persönliche Variante bis jetzt niemandem offenbart. Außer Aurum..
Eines nachts saß ich vorm Computer und googelte herum... auf der Suche nach Geschichten über "Unfälle". Zu lesen, wie sich jemand fast in die Hose pinkeln muss, und es dann auch tut, macht mich an. Sehr sogar.
Und so fand ich Aurum und traute mich nach dem Lesen einiger Stories, auch in den Chat.
Was für eine Offenbarung!
Ganz tabulos mit Leuten reden, für die sowas ganz normal ist, Teil ihres Lebens... das hat mich umgehauen. Und so fing ich im Chat an, zu erzählen.
Geschichten, die mir selbst passiert sind. Die Resonanz war toll. Rally selbst regte an, dass ich diese Geschichten (und viele mehr) in einer eigenen Rubrik in Aurum stellen sollte. Und das möchte ich hiermit tun.
Damit das Ganze aber auch vollständig wird, haben wir uns darauf geeinigt, dass ich zunächst mal etwas darüber berichte, wer ich bin, und wie meine Vorliebe entstanden ist.
Ich bin Feuercaro aus Hamburg.
Aufgewachsen in einem Großbürgerhaushalt.
Meine Erziehung war streng, preußisch. Es wurde sehr darauf geachtet, nach außen hin immer ein tadelloses Bild abzugeben.
Meine Mutter war stolz darauf, dass ich schon sehr früh "sauber" war. Ich kann mich nicht erinnern, mit welchen Mitteln sie das damals erreicht hat, aber ich weiß noch sehr gut, dass ich eine panische Angst davor hatte, in die Hose zu pinkeln.
Sie hatte mir früh beigebracht, dass es sich für ein braves Mädchen nicht gehört, jemanden merken zu lassen, dass man auf die Toilette muss. Wie hatten also "Zeichen" vereinbart. Wenn wir unterwegs waren, und ich wusste, ich würde es nicht bis nach Hause schaffen, dann zog ich sie am Ärmel, mehr war nicht nötig. Meine Mutter sorgte dafür, dass ich auf die Toilette konnte. Nicht sofort natürlich. Und ich musste mir ihre Kommentare anhören: "Wie sind erst zwei Stunden unterwegs! Warst du denn zu Hause nicht nochmal? Immer dieser Ärger mit dir..!" Ich war zu der Zeit 5 oder 6 Jahre alt.
Müßig zu sagen, dass ich nur in wirklich höchster Not Bescheid sagte.
Auch überflüssig zu erwähnen, dass ich schon mit 8 Jahren sehr trainiert war. Ich konnte, ohne dass jemand bemerkte wie ich musste, stundenlang mit voller Blase aushalten.
Und ich war stolz darauf. Mit mildem Spott betrachtete ich auf Klassenreisen andere Mädchen, die auf der Fahrt im Bus herumwibbelten und deretwegen man unterwegs extra einen Parkplatz anfahren musste.
Eines Tages aber geschah etwas, das dem Ganzen eine neue Dimension hinzufügte..