Aurum H2O

"feuercaro und ihr feuchtheisses (er)leben Nr.76

Update dieser Seite: 03.03.2007

feuercaro

Die Balkonszene - so gar nicht Romeo und Julia


Epilog:
Diese Geschichte ist nicht von mir sondern von einer anderen Aurumianerin, die sich aber noch nicht als Autorin outen möchte. Wenn die Story Euch gefällt, kommentiert sie bitte im Forum. Es kann gut sein, dass es dann noch weitere von ihr gibt...




Fünf Uhr morgens. Ich liege im Bett. Satt und müde. Lasse den Abend noch einmal Revue passieren.

Lisa ruft an, kurz vor Feierabend. Willst Du nicht noch auf eine Tasse Bier mit ins Landunter? Wir treffen uns heute abend dort. Wir', das sind Klaus, Bill, Heino, Jan und Lisa. Klar will ich, es ist immer spaßig mit der Gang und ich bin "hungrig". Wie immer viel Geschichten erzählen, Unsinn machen und Lachen. Jan robbt sich heran. Er steht an der Bar mal neben, mal hinter mir. Obwohl ich auf dem hohen Barhocker sitze, beugt er sich noch zu mir herunter. Er nutzt jede Gelegenheit seine Körpergröße zu betonen und mich wie zufällig zu berühren; das alte Spiel, das immer noch aufregend sein kann, wenn man sich einlässt. Und ich lasse mich ein, bestimme die Spielregeln. Mein ohnehin kurzer Rock rutscht hin und wieder zufällig ein Stück höher, nur um von mir wieder herunter gezupft zu werden. Natürlich streift meine Hand die seine, wenn er mir Feuer gibt. Natürlich sehe ich ihm direkt in die Augen, wenn er mit mir spricht. Aber auch ohne ihn anzusehen, kann ich die aufsteigende Hitze fühlen. Wir lachen viel, erzählen viel, trinken viel. Als ich scherzhaft erwähne, daß ich nach Hause müße, damit es nicht in die Hose ginge, kommt die Ansage von Jan, daß es doch nichts ausmache, sieht doch keiner im Dunkeln der Kneipe. Häh? Ganz so brilliant ist diese Bemerkung nicht. Ist er wirklich der Richtige für diese Nacht?

Die sanitären Anlagen des Landunter würde ich nicht einmal in meinen schlimmsten Albträumen besuchen. Der Alkohol-Pegel im Blut und der Füllstand meiner Blase drängen mich zum Aufbruch. Als hilfloses weibliches Wesen darf ich nicht allein mit dem Taxi nach Hause fahren, natürlich. Jan muß mit in meinen 10 km entfernten Stadteil, als Begleitschutz, sagt er. Im Taxi faßt er mich nicht an. Er sitzt neben mir und sieht mich an, wie ich, immer gerader, mit geschlossenen Beinen vollkommen unentspannt das Ende der Fahrt herbeiwünsche. Stört mich nicht. Habe nur einen Gedanken: mit trockenem Slip die Wohnung zu erreichen. Das Aussteigen aus dem Taxi fällt mir schwer. Jan ist mir behilflich, zieht mich fast heraus und ...drückt mich an sich. Idiot, der sieht doch, das ich nicht mehr kann! Ich befreie mich und gehe schnellen Schrittes ins Haus. Der Fahrstuhl bringt uns in das elfte Stockwerk.

Oben angekommen will ich ins Bad entwischen. Mit einem "eh, Kleine, du hast ja eine irre Aussicht von hier oben. Komm zeig mal, wohin man hier blickt" zieht er mich in Richtung Balkon, meine Proteste ignorierend. Was ist das? Warum stellt er jetzt die Spielregeln auf? Will ich das? Es ist eine schöne Nacht, es ist warm und die Sterne funkeln. Trotzdem habe ich eine Gänsehaut. Ich kann nicht mehr, will nur noch auf die Toilette. Seine Arme links und rechts von mir an der Brüstung und der Rest des imposanten Körpers direkt vor mir. Mein Versuch, mich geschickt an ihm vorbei zu schlängeln, bleibt ein Versuch. "Bleib noch ein wenig". Der Blick vom Balkon im elften Stock in Richtung Berliner Innenstadt ist wunderschön. Jan interessiert sich nicht sonderlich für diesen Ausblick. Seine Arme umschließen mich und ich spüre jeden Zentimeter seines Körpers an mich gedrückt . Er greift meine Haare, zieht meinen Kopf zur Seite und küßt meinen Hals, beißt leicht hinein. "Hey, mein Mädchen, lass es laufen, ich mag das " . Die Stimme rauh wie mit Racke Rauchzart gegurgelt. Ich soll was? Ein kleines Aufblitzen der Empörung . Ein kleines, denn ich kann nicht mehr klar denken. Ich muuuß....... und gleichzeitig will ich, daß er mich weiter küßt. Seine Hände werden immer fordernder. Ich kann nicht mehr....... und ich genieße diese Hast, dieses Drängen, lasse mich anstecken von seiner Gier. Drücke mich ihm entgegen, um jeden Zentimeter von ihm zu spüren. Stoße ihn weg, wir sollten hinein gehen. Das Schlafzimmerfenster der Nachbarn, gleich neben meinem Balkon, ist offen. Sie müßen mich hören, denn ich komme aus dem Kichern nicht mehr heraus. Ich kann mich nicht rühren, Jan hält mich fest an die Balkonbrüstung gepreßt. Seine Lippen an meinem Hals, eine Hand meine Brüste fassend, die andere schiebt meinen Rock höher. Seine Hand presst sich zwischen meine Beine. Mein Slip ist längst nicht mehr ganz trocken. Ich höre, wie er fast keucht, als er es bemerkt; merke, wie ein Schaudern durch seinen Körper geht. Meine gemurmelte Forderung, endlich hineinzugehen, ignoriert er. Wieder diese Stimme, auf die ich so abfahre: "ich krieg Dich doch, gib auf, ich tu Dir nichts". Es bleibt mir nichts anderes uebrig: er hat mich, ich gebe auf, ich lass es laufen und.........ein wohliger Schauer durchlaeuft mich.

Ist es das Laufenlassen oder seine Hand, die mich immer noch reibt? Egal, das Kichern ist mir vergangen, meine Stimme ist heiser und ich bettle um ein wenig Bewegungsfreiheit, will mich umdrehen, ihn küssen, ihn an mich ziehen. Die Antwort ist sein aus der Hose befreiter Schwanz in Höhe meines Brustwirbels. Der klitschnaße Slip rutscht nach unten. Mir werden die Knie weich. Trotz der hohen Schuhe muß er mich ein Stück hochheben, um in mich einzudringen. Für einen Augenblick vergißt er die Hast. Langsam, genießerisch läßt er mich herab. Hält meine Hüften und bewegt mich, wie er will. Was ist das heute? Er macht was er will! Wieso habe ich nicht mehr die Kontrolle? Ich fühle mich sooo gut und genieße es, manipuliert zu werden. "Magst Du das? Spürst Du mich in Deiner nassen Muschi? Komm zeig Dich, ich will Dich sehen, wenn Du aufgibst" Er läßt mich kurz herab, dreht mich um und sieht mich an. Ich sehe kein in sich gekehrtes, auf sich selbst konzentriertes Ego. Er sieht mir direkt in die Augen, fordert, daß ich ihn ansehe, läßt mich nicht entweichen. Wird schneller, bis ich keuche. Wird wieder langsam: "bitte mich drum". "Ich bitte nie" erwidere ich. Aber ich lasse einfach geschehen und wundere mich, selbst als er sieht wie ich ....aufgebe und noch einmal davongespült werde.




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