Aurum H2O

"feuercaro und ihr feuchtheisses (er)leben Nr.118

Update dieser Seite: 26.01.2009

feuercaro

Folgen einer Weihnachtsfeier


Vorwort:

Liebe Arumianer!

Elwood hat den zweiten Teil fertig: "Die Folgen einer Weihnachtsfeier".
Auch diese Gschichte ist wieder phantastisch geschrieben. Bitte Kommentare für
Elwood ins Forum schreiben!


Im Hintergrund spielt wieder das gleiche Lied ab wie im ersten Teil der Geschichte (Titel: "What if ?"). Dieses geschieht automatisch, sofern Du Deine Audio-Funktionen am Rechner aktiviert hast.
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Folgen einer Weihnachtsfeier

Prolog

Es mag jetzt etwa 10 oder 12 Jahre her sein. Ich war gerade mal wieder single gewesen und war mal wieder an dem Punkt angelangt, an dem man beschließt, das zu ändern. Ich hatte Spätschicht gehabt, an diesem Freitagabend und es war nur der Überredungskunst einiger Kollegen zu verdanken gewesen, dass ich um kurz vor Mitternacht doch noch auf der Weihnachtsfeier unserer Firma aufgetaucht war. Normalerweise arbeite ich nicht im Schichtbetrieb, aber ein wichtiges Projekt, das noch in diesem Jahr abgeschlossen werden musste, hatte uns dazu gezwungen, vorübergehend in Früh- und Spätschicht zu arbeiten. Dummerweise hatte unser Betrieb mehrere Standorte. Jedes Jahr richtet ein anderer die Weihnachtsfeier aus und so hatte ich dieses Jahr schon einen Anfahrtsweg von 120 Km, und das auch nur, wenn ich Landstraße fuhr; über die Autobahn dürften es noch gute 30 Km mehr sein.
Während die anderen Kollegen um 18 Uhr von den jeweiligen Standorten mit Bussen abgeholt worden waren war ich um kurz nach 22 Uhr mit meinem eigenen Auto losgefahren. Trinken durfte ich auf der Feier deshalb ohnehin nicht und während der Hinfahrt hatte ich mehrmals in Erwägung gezogen, einfach umzukehren, aber ich hatte ja versprochen, mich doch noch sehen zu lassen und vielleicht ergab sich ja auch eine Chance, eine nette Kollegin abzuschleppen, zum Beispiel die niedliche Dagmar aus der Buchhaltung...

Als ich ankam, waren alle bereits in bester Stimmung und ich war froh, wenigstens die Weihnachtsansprachen der gnadenlos Überbezahlten verpasst zu haben. Rund 600 Leute feierten ausgelassen, die Band spielte bestenfalls mittelmäßig, aber wenigstens das Essen war gut. Wenn man, so verspätet und stocknüchtern auf einer Party erscheint, dann fühlt man sich ohnehin deplaziert. Wenn man dann auch noch nüchtern bleiben muss, ändert sich an diesem Eindruck nichts. Nach ein paar Smalltalks und so einigen großen Gläsern Cola, die ich ganz einfach brauchte, um halbwegs munter zu bleiben, war es bereits halb zwei und ich wollte nach Hause. Dagmar hatte ich übrigens überhaupt nicht entdeckt! Die Busse für die Rückfahrt der Anderen sollten erst um drei Uhr kommen, aber es reichte mir und ich glaubte nicht, hier noch etwas zu verpassen. Als ich meine Jacke an der Garderobe abholte, fragten mich zwei unserer Sekretärinnen, Kerstin und Sandra ob ich sie mit zurück nehmen könnte.
Weil ich ja eigentlich ein netter freundlicher Kollege bin, stimmte ich zu und so nahm die Geschichte ihren Lauf:

Die Fahrt

Während ich meine Jacke anzog, fragte mich Katja und Melanie, technische Zeichnerinnen ihres Zeichens, ob sie ebenfalls mitfahren dürften. So kam es dazu, dass wir uns nun zu fünft in meinen alten Polo zwängen durften. Die Damen waren zwar angeheitert, aber zum Glück nicht so, dass sie nur noch Unsinn redeten und als ich losgefahren war, erfuhr ich, dass die Vier am Samstag morgens gemeinsam auf Shoppingtour gehen wollten und deshalb froh waren, nicht bis zum bitteren Ende der Feier bleiben zu müssen. Das erste Drittel des Weges kamen wir gut voran, aber dann wurde es glatt. Es wurde sogar spiegelglatt. Der Nieselregen, der schon den ganzen Tag gefallen war, hatte zu überfrieren begonnen und ich war froh, dass ich meine Winterreifen kürzlich aufgezogen hatte. Glücklicherweise hatte ich die Tatsache, dass es glatt geworden war, rechtzeitig bemerkt, aber ich war gezwungen, das Tempo beinahe auf Schrittgeschwindigkeit zu reduzieren.
"Warum schleichst du so?" wollte Katja, die hinter mir saß, wissen und ich wies auf die glatte Straße hin. Ein paar hundert Meter weiter mussten wir anhalten, weil es einem LKW nicht gelang, die nicht mal besonders steile Rampe einer Brücke zu erklimmen. "So brauchen wir ja noch Stunden!" stellte Sandra hinten rechts fest. "Allerdings!" meinte Melanie, die hinten in der Mitte saß: "Das Problem ist nur, dass meine Blase drückt!" "Die Dame mit der Sextanerblase hat gesprochen!" lästerte Katja und in diesem Moment konnte ich endlich an dem LKW vorbeifahren, da dieser inzwischen so angehalten hatte, dass er nicht mehr die gesamte Straße blockierte. Beim wechseln auf die rechte Spur zurück hätte mein Auto auch fast einen Dreher produziert und ich war froh, dass unsere Fahrt nicht im Graben endete. Allerdings hatten wir einen gehörigen Schreck bekommen und von nun an beschwerte sich auch niemand mehr darüber, dass ich so langsam fuhr.

Trotzdem klagte Sandra nach ein paar Kilometern: "Leute ich muss mal! Wie lange brauchen wir denn noch?" "Soll ich anhalten?" fragte ich, aber Katja meinte: "Also Mädels! Ihr seid doch schon groß! Ihr werdet es doch wohl bis nach Hause schaffen!" Niemand widersprach und so fuhr ich weiter, spürte aber, dass die ganze Cola, die ich getrunken hatte, sich auch bei mir bemerkbar machte, aber selbst bei diesem Tempo, davon ging ich aus, würden wir in einer gute Stunde zu Hause sein und wenn die Mädels sich das zutrauten, würde ich es erst recht locker schaffen. Nach ein paar weiteren Kilometern warnte uns das Autoradio vor der Straßenglätte und Kerstin neben mir bemerkte: "Na, wenn man sich auf den Verkehrsfunk verlässt, dann liegt man im Graben, bevor die etwas melden." "Ja, und bevor der Streudienst sich auf den Weg macht, sind wir schon längst daheim!" stellte Katja fest. "Was soll´s, solange wir heil zu Hause ankommen!" sagte ich.
"Das wäre ja auch alles nicht so schlimm, wenn ich nicht mal zur Toilette müsste!" meinte Melanie. "Ich muss auch!" setzte Sandra hinzu und Katja forderte: "Stellt euch nicht so an! Wir werden es schon bis zu Hause schaffen!" - Aha! - "Wir!" hatte Katja gesagt. Sie musste also auch!

Einerseits wurde es langsam spannend, andererseits hatte ich natürlich keine Lust auf nasse Autositze und deshalb sagte ich: "Also, Mädels, sagt mir früh genug, wenn ich anhalten soll, denn bei diesem Wetter muss man erstmal eine Stelle finden, wo man gefahrlos halten kann und wo man auch wieder wegkommt." "Also demnächst..." hob Sandra an, aber Katja schnitt ihr das Wort ab und behauptete: "Wir sind doch keine kleinen Kinder! Natürlich warten wir bis zu Hause!" "Ja, du hast gut reden!" widersprach Melanie: "Du musst ja auch nicht so nötig!" "Genau!" schloss sich Sandra ihr an und Katja erklärte: "Wer sagt, dass ich nicht muss? Ich muss auch richtig nötig, aber wenn es so kalt ist, dann kann ich eh nicht im Freien pinkeln, ohne mir eine Blasenentzündung einzufangen - ihr etwa?" Nun nickten die Anderen zustimmend. "Außerdem ist es doch wohl keine Katastrophe wenn man ein paar Minuten darauf warten muss, bis man aufs Klo kann, oder?
Also führt euch nicht so kindisch auf und jammert nicht so herum!" ergänzte Katja.

Damit hatte sich das Thema vorübergehend erledigt, allerdings merkte ich, dass Kerstin neben mir inzwischen auch ganz schön zappelig geworden war. Nach ein paar weiteren Kilometern drückte meine eigene Blase auch schon deutlich stärker, aber die Hälfte des Weges hatten wir geschafft und in weniger als einer Stunde wären wir am Ziel. Die Mädels mussten wohl schon ziemlich dringend. Schade, dass man im Auto so wenig davon sehen konnte, denn was sieht sonst so sexy aus, wie ein hübsches Mädel, das mal ganz nötig pinkeln muss! Na ja, wenigstens einen Blick auf die hübsche Kerstin konnte ich ja von Zeit zu Zeit riskieren.

Überhaupt: ich hatte hier 4 sehr hübsche Mädchen in meinem Wagen. Melanie, die Jüngste, war 23, hellblond, blauäugig um die 1,70 m groß und sehr schlank. Die Oberweite war bei ihr nicht so üppig, aber allemal ansehnlich. Katja, 25, um die 1,60m groß, mit kohlrabenschwarzem Haar und ebenso dunklen Augen, hatte da schon deutlich mehr zu bieten, war allerdings auch nicht ganz so schlank wie Melanie, dennoch ebenso hübsch. Sandra, 28, war etwa so groß wie Melanie, rothaarig mit Katzenaugen, bei denen man sich unweigerlich fragte, ob sie im Dunkeln leuchten. Dazu der absolute Atombusen! Genau der Typ, dem Man(n) hinterher schaut. Meine Favoritin war allerdings Kerstin. Auf den ersten Blick wirkt Kerstin, 27, fast unauffällig, mit dem dunkelbraunen Haar, den braunen Augen und ihrer für hiesige Verhältnisse sehr dunklen Hautfarbe könnte man sie für eine Südländerin halten, aber sie ist fast 1,90 cm groß.
Dennoch stimmen die Proportionen ganz genau und ein so faszinierendes Lächeln, wie sie es zustande bringt, habe ich nur selten zuvor gesehen. Außerdem hat sie einfach das hübscheste Gesicht von allen!

"Oh - muss ich pinkeln!" hörte ich von hinten. Es war Katja! "Aber bis nach Hause schaffst du es doch noch locker, dachte ich!" bemerkte Sandra bissig und Melanie meinte ironisch: "Wenn es sein muss, dann hält Katja noch mindestens zwei Stunden lang aus, sie ist ja schließlich kein kleines Kind!" "Das ist überhaupt nicht witzig!" protestierte Katja beleidigt und ich amüsierte mich im Stillen, denn im Grunde hatte sich Katja den Spott der anderen schließlich selbst zuzuschreiben. "Tja, so ist das, Katja!" stichelte Sandra weiter: "Wenn Melanie und ich nötig müssen, dann ist das überhaupt nicht schlimm, aber wenn man dann selbst dringend pinkeln muss, dann ist das ganz furchtbar." Melanie meinte: "Warte, bis du erst so nötig musst, wie ich, Katja! Dann kannst du anfangen zu jammern, doch nicht schon jetzt." "Woher wollt ihr wissen, wie sehr ich muss!" ereiferte sich Katja: "Ihr müsst bestimmt nicht halb so doll wie ich, aber solange es ging, habe ich eben versucht mich zu beherrschen!"
Katjas Stimme klang ziemlich gequält und ich fragte mich, wer in der hintersten Reihe wohl wirklich am dringendsten musste. Aber schon kam die nächste Bemerkung von Sandra: "Wenn deine Blase so voll wäre, wie meine, liebe Katja, dann..." Weiter kam sie nicht, denn nun mischte sich auch Kerstin ein: "Nun hört doch auf, Leute! Es ist wirklich nicht angenehm, wenn man so nötig muss und nicht kann, aber davon, dass man sich gegenseitig nervt, wird es auch nicht besser. Es ist doch völlig egal, wer nötiger muss - Hauptsache ist doch, dass wir uns nicht in die Hose machen. Ich habe es nämlich auch ganz eilig." "Wer schafft es denn nun noch, bis zu Hause?" fragte ich, erhielt aber keine Antwort. Stattdessen fragte Sandra: "Musst du denn gar nicht?" "Doch!" sagte ich und sofort wollte Melanie wissen: "Nötig?" "Ziemlich!" antwortete ich und wiederholte dann meine Frage. Kerstin antwortete zuerst: "Ich werde es schon schaffen, obwohl ich ganz schön dringend muss!"
"Ich hoffentlich auch, aber leicht wird das nicht!" meinte Sandra und Melanie sagte: "Wenn es sein muss, dann werde ich es schon irgendwie aushalten!" "Ich habe es echt eilig, aber wenn die Anderen es aushalten können, dann muss ich eben auch warten!" "Und du?" fragte mich Kerstin nun und ich antwortete: "Ich richte mich nach euch. Wenn ihr es schafft, dann warte ich auch."

Nach etwa 5 Kilometern war es Melanie, die sagte: "Also bei mir ist es jetzt aber schon sehr nötig. Wie lange brauchen wir denn noch?" "Eine knappe Stunde werden wir schon noch brauchen. Soll ich doch anhalten?" gab ich zurück und Melanie sagte: "Wenn es nicht so kalt wäre, dann könnte ich ja in die Büsche gehen, Aber da hat Katja schon recht. Bei solchen Temperaturen kann man als Frau nicht einfach die Hose herunterlassen, ohne sich böse zu erkälten. Ich muss es zurückhalten. - Wenn es bloß nicht so nötig wäre!" Sandra bemerkte: "Wenn wir jetzt auf der Autobahn wären, dann gäbe es für solche Notfälle wenigstens Raststätten aber hier muss man es ja aufhalten. Dabei habe ich es wirklich auch sehr nötig!" "Vielleicht kommt ja bald eine Tankstelle. Die haben doch auch Toiletten. Ich muss nämlich auch furchtbar dringend!" stellte Kerstin fest und ich sagte: "Ok, bei der nächsten Tankstelle halten wir!" "Hoffentlich kommt gleich eine!" stöhnte Katja: "Ich habe es total eilig!"
Der Druck in meiner Blase war natürlich auch weiter angestiegen und so hoffte auch ich, dass wir bald eine Tankstelle erreichen würden. Es wurde langsam nötig, aber eine Tankstelle kam vorerst nicht in Sicht und nicht nur ich wurde ungeduldig. Immer wieder hörte ich von hinten, wie die Drei über ihre vollen Blasen klagten, nur Kerstin neben mir hielt sich mit dem Gejammer zurück und wir fuhren noch immer langsam durch die Nacht. Als wir an einem Bahnübergang halten mussten, bemerkte Kerstin, dass ich auch nicht mehr still sitzen konnte und flüsterte mir zu: "Auch so nötig?" Ich nickte und sie flüsterte mir zu: "Ich aber auch! Und wie!" Erst nach 10 Minuten öffnete sich die Schranke wieder und Sandra stöhnte: "Endlich! Oh, ich muss so sehr!" Weitere 10 Minuten später erreichten wir eine Tankstelle, doch zu unserem Unglück war dort der WC - Schlüssel unauffindbar und es blieb uns nichts anderes übrig, als weiterzufahren und zu hoffen, dass bald eine weitere Tankstelle kam, wo wir mehr Glück hatten.

Als wir wieder im Wagen saßen und unterwegs waren, jammerte Sandra laut: "Wenn wir nicht bald eine andere Tankstelle finden, platzt mir die Blase." "Ich muss pinkeln!" stöhnte Melanie und Katja ächzte: "Lange kann ich es nicht mehr aushalten. Ich muss!" Nun konnte auch Kerstin nicht mehr ruhig bleiben. Sie sagte: "Es ist aber auch eine Sauerei, Leute, die so sehr pinkeln müssen, einfach wegzuschicken, bloß weil man keinen Bock hat, den Schlüssel zu suchen. - Ich muss ganz furchtbar pinkeln!" "Ich auch!" sagte ich und alle, bis auf Kerstin schienen überrascht. Offensichtlich war sie tatsächlich die einzige gewesen, die tatsächlich mitbekommen hatte, dass es mir auch nicht viel besser erging, als den Mädels. Wir fuhren weiter und das Gejammer nahm immer mehr zu, bis Schilder eine weitere Tankstelle ankündigten. Als wir sie erreichten, mussten wir feststellen, dass sie geschlossen war und als ich weiterfahren wollte rief Katja: "Halt! Vielleicht ist das Klo ja offen!"
Also hielt ich an, wir stürmten zur WC Tür und mussten feststellen, dass sie natürlich abgeschlossen war. Ich vermutete, dass die Damen sich nun dazu durchringen würden, sich doch irgendwo hier zu erleichtern und stellte mich an die Mauer, um dasselbe zu tun, aber sofort waren Sandra und Melanie neben mir. Sandra fasste mich am Arm und sagte: "Los, lass uns weiterfahren! Bestimmt kommt gleich noch eine Tankstelle, wo wir alle pinkeln können." Melanie wurde noch deutlicher: "Das kannst du uns doch nicht antun! Wir müssen viel zu sehr, um zuzusehen, wie du hier pinkelst!" "Genau!" hörte ich Katja hinter mir sagen: "Wenn wir das jetzt mit ansehen müssen, dann geht es uns voll in die Hose. Also ist es doch nur fair, wenn du auch wartest!" Also fuhren wir weiter.

Kaum waren wir wieder auf der Straße, flüsterte Kerstin mir zu: "Danke, dass du mit uns wartest. Ich glaube, wenn du angefangen hättest zu pinkeln, dann hätte auch ich mich auf der Stelle nass gemacht! - Und bestimmt nicht nur ich!" Die Landstraße war inzwischen in eine Schnellstraße übergegangen, was uns aber auch nicht half, denn sie war nicht weniger glatt und eine Tankstelle hatten wir auch noch nicht erspäht. Dafür wusste ich nicht mehr, wie ich sitzen sollte! Kerstin wusste es offenbar auch nicht, wie ein kurzer Blick nach rechts zeigte und wie es hinten aussah, wollte ich lieber gar nicht wissen. Jedenfalls übertönten die Klagelaute von der Rücksitzbank inzwischen häufig das Autoradio. Dann sah ich vor mir die Warnblinklichter! Ein Stau um diese Uhrzeit! Kaum stand der Polo, meldete jedenfalls der Verkehrsfunk, dass vor uns ein LKW infolge der Glätte umgekippt war und nun beide Fahrstreifen blockierte. Vollsperrung! Die Staulänge betrug 3,5 Kilometer.
Das war so in etwa das Schlimmste, was uns passieren konnte! Hysterisch kreischte Katja: "Oh nein! Das nicht! Mir platzt die Blase!" "Bitte nicht auch das noch! Ich muss doch so eilig!" jammerte Melanie und Sandra stöhnte: "Wenn das lange dauert, mache ich mir in die Hose! Ich muss!" "Murphy´s Gesetz! Hier schlägt es wieder mal brutal zu!" meinte Kerstin und setzte hinzu: "Hoffentlich dauert das nicht zu lange! Wenn ich doch endlich pinkeln könnte! Ist das nötig." "Oh, oh! Jetzt wird´s aber langsam kritisch!" stellte ich fest. Das bezog sich eigentlich auf mich selbst, wurde aber eher missverstanden. "Was heißt hier kritisch? Ich kann gleich nicht mehr!" jammerte Melanie. "Ich mache mich auch fast nass!" klagte Katja: "So dringend wie jetzt musste ich schon ewig nicht mehr. Ich kann kaum noch sitzen!" "Ich muss, ich muss, ich muss!" stöhnte Sandra: "Wenn es nicht bald weiter geht, geschieht ein Unglück! Ich halte es gleich nicht mehr aus!"
Ein Blick in den Spiegel verriet mir, dass sich Melanie die Hand zwischen die Beine gedrückt hatte. Die beiden anderen konnte ich nicht sehen, aber ich nahm an, dass sie dasselbe taten. Hoffentlich gab es nicht doch gleich nasse Sitze! Kerstin schien jedenfalls von allem noch am ruhigsten zu sein, obwohl ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie wirklich weniger musste, als alle anderen. Es mochte daran liegen, dass ich sie, weil sie neben mir saß, genau sehen konnte, während diejenigen auf der Rücksitzbank sich unbeobachtet fühlten. "Wo wohnst du eigentlich?" fragte Sandra plötzlich und ich antwortete, obwohl ich mich über die Frage wunderte, dach die Erklärung folgte sogleich: "Dann könnten wir von hier aus am schnellsten bei mir sein! Wenn es vorher keine andere Möglichkeit gibt, dann lade ich euch alle auf eine Runde pinkeln bei mir ein! - Es sei denn, wir haben uns vorher schon..." "Sprich es nicht aus!" forderte Melanie: "Wir müssen es schaffen!"
Ich sah, wie nun auch Kerstins Hand kurz zwischen die Beine rutschte, kurz dort verweilte und wieder weggezogen wurde.

Ein paar Minuten vergingen, aber voran ging es nicht. Der Verkehrsfunk wiederholte gerade unsere Staumeldung und ich begann mich zu fragen, wer von uns sich wohl zuerst in die Hose machen würde, denn in den letzten Minuten hatte auch meine Blase begonnen, sehr deutliche Alarmsignale zu senden. Das Jammern der Mädels hinter mir nervte gewaltig und selbst Kerstin konnte ein leises Stöhnen von Zeit zu Zeit nicht mehr unterdrücken. Ich versuchte, an etwas anderes zu denken, aber das Gejammer der Damen ließ es nicht zu, dass ich auf andere Gedanken kam. Ob man sie ablenken konnte? Das Ergebnis meines Versuchs war bescheiden: Nach maximal drei Sätzen, die ein anderes Thema betrafen, stöhnte jemand: "Ich muss mal!" Und schon ging es wieder um nichts anderes, als um volle Blasen. Nach dem dritten Versuch flüsterte Kerstin mir zu: "Netter Versuch, sicher auch ganz lieb gemeint, aber gib es ruhig auf. Es ist längst so nötig, dass man an gar nichts anderes mehr denken kann." Also musste ich es anders versuchen.
"Ich glaube, so nötig wie heute musste ich wohl noch nie!" sagte ich, laut genug, dass alle es hören konnten: "Und ihr?" "Ich kann mich auch nicht mehr erinnern, wann es das letzte Mal so nötig war, - oder doch! Das war..."stöhnte Katja und Melanie unterbrach sie: "Bei mir ist es noch gar nicht so lange her! Als..." Schon ergriff Sandra das Wort und meinte: "Ich kann mich auch noch gut erinnern, wie..." Aber auch sie wurde unterbrochen, denn Kerstin sagte: "Ich habe im Sommer..." "Aber du erinnerst dich doch bestimmt auch!" sagte Katja zu mir: "Erzähl doch mal!" "Erst du!" sagte ich daraufhin zu ihr und drehte mich zu den Fondpassagieren um. Ich sah, dass alle drei versuchten, sich zuzuhalten. "Nein, du zuerst!" beharrte Katja. Darauf meinte Melanie: "Dann fange ich eben an, aber nicht lachen!" Es funktionierte: Die Erinnerung an vergangene Erlebnisse schien die aktuellen Probleme etwas zu verdrängen.

Melanies Story

Es war vor ein paar Wochen. Ich musste Urlaub nehmen, weil die Handwerker kommen sollten. Wir ihr wisst, wohne ich in einer schönen großen Altbauwohnung. Die Wohnungen sollten modernisiert werden. Im August sind die Küchen gemacht worden und im September die Bäder, neue Fenster kommen im nächsten Frühjahr. Auch in meinem Badezimmer sollten die Fliesen, das Waschbecken, die Dusche und das WC erneuert werden. Außerdem sollte im Bad ein Wasseranschluss für die Waschmaschine gemacht werden, damit sie aus der Küche verbannt werden konnte. Wie gesagt, ich hatte Urlaub genommen und als der Wecker um 7 Uhr klingelte, habe ich gedacht, ich könnte noch ein halbes Stündchen liegen bleiben, weil die Handwerker erst um acht kommen sollten, aber das nächste, was ich mitbekam, war das es klingelte. Die Handwerker! Also ganz schnell Jeans und T - Shirt anziehen und die Tür aufmachen! Ich hatte nicht einmal Zeit gehabt mich richtig anzuziehen.
Ich trug nur die Jeans und das T - Shirt, nichts darunter und auch keine Socken, als ich die beiden Handwerker hereinließ, die sich sofort an die Arbeit machten. Ich ging in die Küche, machte mir Kaffee und Toast. Während ich frühstückte, merkte ich plötzlich, dass ich mal musste. Ich trank den Kaffee aus, stand auf und spähte danach vorsichtig ins Badezimmer. Die Handwerker hatten schon einiges getan: Die Toilette und das Waschbecken waren bereits abmontiert! Dabei musste ich so dringend! Ich muss morgens eigentlich immer ziemlich dringend, aber dadurch, dass ich verpennt hatte und die Handwerker mich geweckt hatten, war ich so durcheinander gewesen, dass ich gar nicht an meine Blase gedacht hatte. Erst als ich beim Frühstück zur Ruhe kam, machte sie sich bemerkbar.

Besonders übel war, dass es schlagartig ohne Warnung ganz nötig war. Normalerweise merke ich, dass ich mal muss und dann dauert es aber noch eine ganze Weile, bis es wirklich nötig wird. Jetzt war es ganz plötzlich gekommen. Ich schlich mich in die Küche zurück, setzte mich wieder und mir wurde erst jetzt richtig bewusst, dass ich ein ernsthaftes Problem hatte. Ich musste ganz nötig pinkeln, aber ich hatte kein Klo mehr, zumindest für die nächste Zeit. Wer weiß, wie lange die Leute brauchen würden, bis es wieder zur Verfügung stand! Zwei Stunden würde es bestimmt mindestens dauern, wenn nicht noch länger! Dabei musste ich so nötig! Was sollte ich machen? Die Handerker wollte ich nicht allein in meiner Wohnung lassen. Ob ich es aushalten konnte, bis sie fertig waren, wusste ich zwar nicht, aber es blieb mir wohl nichts anderes übrig, als es zu versuchen. Darüber, was ich tun sollte, wenn ich es gar nicht mehr aushalten konnte, wollte ich lieber gar nicht nachdenken.
Also saß ich mit zusammengekniffenen Beinen am Küchentisch und wartete. Aber es wurde natürlich immer nötiger und bereits nach einer halben Stunde hatte ich das Gefühl, ich würde mir gleich in die Hose machen. Mein Bauch tat schon weh, weil ich nicht pinkeln konnte! Es war echt furchtbar nötig, aber ich musste ja noch so lange warten! Zum Glück ließ es bald darauf wieder etwas nach und so gerne ich jetzt noch eine Tasse Kaffee getrunken hätte, ich traute mich einfach nicht! Ich begann, um mich abzulenken, eine Zeitschrift zu lesen, aber auch das half nicht, es wurde wieder nötiger. Gerade eine Viertelstunde lang war es nicht ganz so schlimm gewesen, dann war der Druck wieder da gewesen, noch schlimmer als vorher! Und ich musste es noch über eine Stunde lang aushalten, aber wie?
Bis zu einem bestimmten Punkt kann ich ganz gut aushalten, ohne mir etwas anmerken zu lassen, aber wenn ich fürchten muss, dass es in die Hose geht, dann gerate ich in Panik und so versuchte ich, ruhig zu bleiben, denn schließlich durften die Handwerker ja nicht mitkriegen, was mit mir los war. Das wäre mir zu peinlich gewesen! Ich versuchte, weiter zu lesen, aber ich musste sosehr, dass ich mich mehr darauf konzentrieren musste, das Pinkeln zu verhalten, als auf das, was ich las. Am liebsten hätte ich angefangen zu heulen, aber ich durfte mir ja nichts anmerken lassen, dabei konnte ich kaum noch sitzen! Aber stehen hätte ich erst recht nicht gekonnt, zumindest in diesem Moment nicht. Zu gerne hätte ich gefragt, wie lange es noch dauert, aber das hätte ja bestimmt verdächtig gewirkt. Also blieb ich am Tisch sitzen, drückte mir die Beine ganz fest zusammen und hoffte, dass es wieder nachlassen würde. Aber es dauerte noch eine ganze Weile, bis es wieder etwas besser wurde.

Dann hatte es soweit nachgelassen, dass ich wieder einigermaßen klar denken konnte, aber ich wusste, dass es gleich wiederkommen würde, noch nötiger als zuvor! Ich überlegte, was ich tun könnte, denn wenn es wieder ganz schlimm würde, dann könnte ich es bestimmt nicht mehr aushalten. Aber was konnte ich denn tun? Noch während ich überlegte, wurde es schon wieder ganz eilig. Am liebsten hätte ich mich zugehalten, aber wenn dann einer der Handwerker in die Küche gekommen wäre! Es wurde nötiger und nötiger und nötiger. Ich musste mich einfach zuhalten, damit nichts passierte. Ich hielt meine Zeitung so, dass man nicht sehen konnte, dass ich meine Hand davor halten musste und es gelang mir gerade so zu verhindern, dass es lostropfte. Schließlich hatte ich kein Höschen an und deshalb würde man schon die ersten Tröpfchen direkt an meiner Jeans sehen können! Das durfte nicht passieren, aber würde ich es überhaupt noch verhindern können?
Mir wurde klar, dass ich in diesem Moment nicht einmal unfallfrei aufstehen gekonnt hätte. Mir blieb nur eine Möglichkeit: Ich musste noch solange durchhalten, bis es hoffentlich noch einmal soweit nachließ, dass ich aufstehen konnte und dann musste ich sofort handeln. Es dauerte noch 10 Minuten, bis ich aufspringen konnte. Das heißt, eigentlich konnte ich gar nicht aufstehen, aber ich musste es tun, weil es anfing zu tröpfeln. Deshalb nahm ich mir die erste beste Blumenvase aus dem Schrank und rannte damit ins Schlafzimmer. Natürlich war die Vase zu klein und als sie randvoll war, musste ich immer noch. Schnell zog ich eine andere Hose an weil die Jeans doch einen kleinen Fleck, bestimmt nicht größer als 5 cm im Durchmesser, abbekommen hatte und das durfte ja erst recht niemand mitbekommen! Wie gesagt, ich musste zwar noch ganz schön, konnte aber immerhin aushalten, bis die Handwerker fertig waren.

"Das muss ja auch echt furchtbar gewesen sein!" meinte Sandra: " Aber stellt euch vor, was mir passiert ist. Das war auch echt übel!" Eigentlich wäre ich ja an der Reihe gewesen, doch nun begann Sandra zu erzählen...

Sandras Story

Es war an meinem Geburtstag im Juni. Ein paar Freunde hatten für eine besondere Überraschung für mich zusammengelegt. Sie hatten mich am Sonntag früh um 8 Uhr abgeholt, ebenso Daniela, die auch zu unserer Clique gehört und die 2 Tage vor mir Geburtstag gehabt hatte und uns zu einem Sektfrühstück eingeladen. Wir hatten gedacht, das wäre die Überraschung gewesen, aber weit gefehlt. Um halb elf wurden wir ins Auto verfrachtet und zu einer Wiese außerhalb der Stadt gebracht und dann wurde mir klar, warum: Die Freunde hatten uns, als Daniela und mir eine Ballonfahrt spendiert. Der startbereite Heißluftballon wartete bereits auf uns, also ab in den Korb und los! Die ersten Minuten waren toll, aber dann merkte ich, dass ich mal musste! Ich war aber nicht gewillt, mir dadurch die Ballonfahrt verderben zu lassen und so versuchte ich meine Blase nicht zu beachten, was mir etwa eine halbe Stunde lang auch ganz gut gelang. Der nette Ballonführer und sein Gehilfe zeigten und erklärten uns alles.
Wir waren begeistert, aber dann ließ sich meine volle Blase nicht mehr ignorieren.

Sekt wirkt bei mir verheerend! Normalerweise lässt es bei mir zwischendurch manchmal auch wieder etwas nach, wenn ich ganz nötig muss und trotzdem noch länger zu warten gezwungen bin. Wenn es sein muss, dann kann ich ganz schön lange zurückhalten. Allerdings klappt das nicht, wenn ich Sekt oder Bier getrunken habe. Dann lässt der Druck nicht nach und dann kann ich es auch nicht so lange aufhalten. Deshalb war es auch in so kurzer Zeit so nötig geworden. Natürlich wollte ich mir nichts anmerken lassen, aber nach ein paar Minuten musste ich einfach meine Beine zusammenkneifen, weil es schon so nötig war. Natürlich tat ich das so unauffällig, wie möglich. Die Fahrt sollte etwa zweieinhalb Stunden dauern und wir waren schon etwa seit etwa 45 Minuten unterwegs. Also war klar, dass ich noch ganz schön lange aufhalten musste. So unauffällig wie möglich schaute ich immer wieder auf die Uhr. Davon verging die Zeit zwar auch nicht schneller, aber ich hatte das Gefühl, dass es von Minute zu Minute nötiger wurde.
Als wir ziemlich genau eine Stunde unterwegs gewesen waren, flüsterte mir Daniela zu, dass sie ganz nötig musste. Natürlich! Sie hatte ja auch Sekt getrunken! Und sie konnte auch nicht anders dastehen, als ich. Ich flüsterte zurück, dass ich auch ganz dringend musste. Außerdem begann mein Bauch weh zu tun, wie immer, wenn ich es nicht mehr lange zurückhalten kann.

Nun wusste ich zwar, dass ich nicht allein so sehr pinkeln musste, aber das half mir auch nicht wirklich. Im Gegenteil: Immer wenn ich Daniela ansah, merkte ich, dass ich ja auch nicht anders dastand, als sie. Und wir durften uns schließlich nichts anmerken lassen. Dabei hätte ich mir am liebsten die Muschi mit der Hand zugehalten! Ob Daniela das wohl auch gern gemacht hätte? Ganz bestimmt! Von Zeit zu Zeit haben wir uns zugeflüstert, wie sehr wir pinkeln mussten. Etwa eine halbe Stunde vor der Landung wurde es so schlimm, dass ich mir doch die Muschi halten musste. Daniela bemerkte es sofort, zwinkerte mir zu und stellte sich so vor mich, dass die Männer nicht sehen konnten, was ich tat. Kurz darauf forderte mich Daniela auf, den Platz mit ihr zu tauschen, damit auch sie sich zuhalten konnte. Der Moment, in dem ich die Hand wegnehmen musste, war grauenhaft. Nach ein paar Minuten tauschten wir wieder.
Es war etwa 10 Minuten vor der Landung, wir hatten die Plätze bestimmt schon ein Dutzend mal getauscht, konnte ich den ersten kleinen Spritzer nicht mehr verhindern. Ich flüsterte Daniela zu, was mir passiert war und sie antwortete, dass es bei ihr schon seit einigen Minuten tropfte. Sehen konnte man zu diesem Zeitpunkt noch nichts, doch 10 Minuten können ja so lang sein! Als wir endlich unten waren, hatten unsere Hosen bierdeckelgroße Flecken. Wir rannten noch 10 m vom Ballon weg, dann rissen wir uns die Hosen herunter. Es war ein herrliches Gefühl, endlich pinkeln zu können und selbst wenn hundert Leute zugesehen und Beifall geklatscht hätten, es wäre mir egal gewesen. Ich schwöre, wenn ich auch nur eine Sekunde länger gewartet hätte, dann wäre es mir aus den Hosenbeinen gelaufen!

"War dir das gar nicht peinlich?" fragte Melanie, nachdem Sandra geendet hatte und Sandra meinte: "Doch, aber wäre eine total nasse Hose nicht noch viel peinlicher gewesen? Wir hatten ja auch noch die Fahrt zurück vor uns!" "Jetzt du!" rief Katja mir zu und ich antwortete: "Nach dir, Katja!" "Versprochen?" hakte sie nach und ich sagte: "Versprochen!" "Aber Kerstin ist auch noch dran!" bemerkte Melanie, worauf Kerstin meinte: "Klar! Dann erzähle ich meine Geschichte zuletzt."

Katjas Story

Das schlimmste, woran ich mich erinnern kann, war auf einem Open Air Konzert vor etwas mehr als 2 Jahren. Der Veranstaltungsort war eine riesengroße abgesperrte Wiese, kein Stadion oder so. Tolles Programm, teurer Eintritt, Karten nur im Vorverkauf 200 Km Anreise mit dem Zug und dann mit dem Bus zum Festivalgelände. Ich war mit meiner Freundin Silke unterwegs gewesen. Es war tierisch heiß, als das Konzert begann und es blieb uns gar nichts anderes übrig, als uns das eine oder andere kühle Bier zu gönnen. Aber irgendwann mussten wir das Bier auch wieder loswerden und wir mussten feststellen, das es dort viel zu wenig Toiletten gab.30 Minuten Schlange stehen für einmal pinkeln! Es war beim warten schon ziemlich nötig geworden, aber wir haben es beide noch relativ locker geschafft. Und wie das so ist, wenn man nicht mehr muss, dann ist das WC - Problem schnell wieder vergessen, besonders, wenn das Bier so gut schmeckt. Kein Wunder, dass wir bald wieder mussten.
Die Band, die gerade spielte war aber echt gut, deshalb beschlossen wir, zu warten, bis die Umbaupause für den nächsten Act kam. Ok, das hört sich jetzt blöd an, aber so dringend war es ja noch nicht und solange man nicht wirklich nötig muss, glaubt man ja, man könne es noch problemlos ganz lange aushalten. Als wir dann wirklich in der Schlange standen, bereuten wir natürlich, nicht eher losgegangen zu sein, denn diesmal war die Schlange fast doppelt so lang, wie beim ersten Mal! Ein paar Minuten, nachdem wir uns angestellt haben, konnten wir kaum noch still stehen. Aber wir sind ja keine Weicheier, also: Beine zusammenpressen und zurückhalten! Und wenn es noch so drückt! Außerdem hatten es so einige Mädels um uns herum bestimmt noch eiliger. Ich kann es eigentlich immer ganz gut aushalten, wenn ich mal pinkeln muss und es gerade nicht geht, aber natürlich nicht ewig. Irgendwann werde ich dann doch etwas zappelig. Silke war jedenfalls noch etwas mehr am herumhibbeln, als ich!
Aber es hielt sich bei uns durchaus noch im Rahmen. Immerhin mussten wir diesmal tatsächlich geschlagene 45 Minuten warten, bis wir endlich pinkeln durften. Wir haben es beide geschafft, wenn auch gerade so. Niemand hat gemerkt, wie nötig es war. Im Grunde waren wir schon etwas stolz darauf, nicht so ein Theater veranstaltet zu haben, wie einige, die vor und hinter uns gewartet hatten. Das wäre einfach zu peinlich gewesen denn schließlich war das Herren - WC genau nebenan!

Aber es heißt ja bekanntlich, aller guten Dinge sind drei! Wir mussten nicht mehr und haben erstmal am Bierstand halt gemacht. Wir haben nicht in einer Tour Bier getrunken, denn schließlich waren wir um 13.30 Uhr angekommen. Aber es war immer noch sehr warm und wir hatten zwischendurch auch Cola und Mineralwasser getrunken, aber das Bier war einerseits am billigsten und gerade bei diesen Temperaturen schmeckte es auch am besten, weil es am kühlsten war. Es war gegen 9 Uhr, als wir wieder mussten. Wieder spielte eine gute Band und wieder waren wir uns sicher, dass wir es schon schaffen würden, wenn wir auch diesmal auf die Pause warten würden. Wenn wir geahnt hätten, was uns bevorstand!

Inzwischen spielte aber eine der Bands, wegen denen wir hergekommen waren. Also lässt man sich den Auftritt doch nicht von seiner Blase versauen, auch wenn man schon ein bisschen die Beine zusammendrücken muss. Schließlich hatten wir ja schon 2 Mal bewiesen, dass wir es bei Bedarf aushalten können, bis wir an der Reihe sind. Wir hatten es beide Male geschafft, ohne große Show durchzuhalten, im Gegensatz zu einigen anderen und genau so wollten wir es wieder machen. Aber wenn man seine Blase zuvor schon gequält hat, dann reagiert sie irgendwann ausgesprochen zickig! Kurz vor der nächsten Pause jedenfalls musste ich meine Beine schon nicht mehr nur ein bisschen zusammendrücken und Silke gestand mir, dass sie auch echt nötig musste. Also ab zum Toilettenwagen! Als ich die Schlange davor sah, hatte ich plötzlich das Gefühl, als hätte mir jemand in den Bauch geboxt. Wir hatten das Ende der Schlange noch nicht erreicht, und ich musste plötzlich so sehr, dass es schon richtig übel weh tat!
Silke hielt mich am Arm fest und machte mich darauf aufmerksam, dass die Wartezeit jetzt bestimmt über eine Stunde betragen würde, dass ihr Bauch ganz furchtbar schmerzte und dass sie es auf keinen Fall so lange aushalten können würde. Wir mussten einsehen, dass wir uns hier nicht anstellen brauchten und beschlossen, uns etwas einfallen zu lassen. Die erste Idee war, einen Toilettenwagen mit kürzerer Schlange davor zu suchen. Wir fanden 5 weitere Wagen und 5 eben so lange Schlangen davor! Aber ich musste jetzt bestimmt schon ebenso nötig, wie beim letzten Mal, nur dass ich da bereits auf der Treppe zum Toilettenwagen gestanden hatte. Es gab nur eine Möglichkeit: Wenn man es zur Toilette nicht mehr schafft, dann muss man sich ein anderes Versteck suchen. Wenn man sich allerdings auf einer großen Wiese mit vielen Leuten und einem Zaun darum befindet, dann muss man erst mal ein gutes Versteck finden.
Und wenn man dann auch noch so unter Zeitdruck steht, dann irrt man hektisch hin und her, wünscht sich, dass es schon dunkel wäre und findet einfach nichts! Man muss aber pissen, irrsinnig nötig und vor allem sofort!

Wenn man kein gutes Versteck finden kann, dann muss man eben ein schlechtes nehmen, weil es so nötig ist. Genau das haben wir dann auch versucht. Hinter einem Müllcontainer waren lauter pinkelnde Männer, genauso hinter einem Trafohäuschen. Dann endlich fanden wir etwas: Einen Anhänger, der mit Bierfässern beladen war! Ab, dahinter! Prompt kam jemand mit einer Sackkarre um Fässer aufzuladen, also wieder weg. Wir mussten uns schon unsere Pussys zuhalten, damit wir uns nicht in die Hosen machten. Dann verschwand der Typ. Hose runter und... Noch bevor wir angefangen hatten, kamen 5 Männer um die Ecke. Hose hoch und weg! Zuhalten mit beiden Händen und warten, bis die Kerle fertig sind! Dabei kann man wahnsinnig werden, zumal wenn die einen noch nicht fertig sind und schon die nächsten kommen. Aber um ein anderes Versteck zu suchen ist keine Zeit mehr. Es topft schon! Dann, endlich sind sie weg. Drei Schritte auf den Anhänger zu, Hose auf, Hose zu, weil wieder wer kommt!
Es tropft mehr, bei Silke sieht man schon, erste Spuren an der Hose. Die Luft ist wieder rein - Nächster Versuch: In Deckung und Hose runter, endlich! Gerade angefangen, da kommen die nächsten. Wieder einhalten, Hose hoch und weg! Aus den Tropfen werden Spritzer. Meine Hose ist auch schon sichtbar nass! Immer noch aufhalten, weil schon wieder die nächsten Kerle da sind. 3 Typen, die auch noch zu uns rüberstarren! Und ich kann meine Pussy nicht loslassen! Zu allem Überfluss mussten die 3 auch noch direkt hinter dem Container eine rauchen und sich dabei über uns fast kaputtlachen. Dann nächster Versuch und es blitzt! Die Typen waren gar nicht weggegangen, sie hatten nur gewartet und uns jetzt auch noch dabei fotografiert! Wir konnten aber nicht hinterher, denn wir konnten nicht mehr mit dem Pinkeln aufhören. Lachend verschwanden die Mistkerle, während wir noch immer am Anhänger hockten und pinkelten.
Zum Glück waren die nächsten, die hinter den Anhänger kamen, 2 Mädchen, die sich einfach neben uns hockten, so dass wir endlich fertig machen konnten, aber unsere Hosen haben natürlich ganz schön was abbekommen, also die vorsichtshalber mitgebrachte Jacke so umbinden, dass niemand etwas sieht und den Rest des Abends hoffen, das es wieder trocknet. Versteht ihr jetzt, dass ich seitdem regelrechte Panik davor habe, draußen zu pinkeln? Lieber klemme ich mir alles zu, bis es aus den Ohren kommt!

"Da möchte ich nicht an deiner Stelle gewesen sein!" stellte Melanie fest und Sandra meinte: "Ich auch nicht!" "So, mein Bester! Ich habe erzählt!" sagte Katja zuckersüß: "Jetzt du!"

Meine Story

Ich erinnere mich an das Stadtfest im letzen Jahr. Gerade war ich an der Haltestelle ausgestiegen, da war ich ihnen auch schon in die Arme gelaufen: Christine und Petra! Und sofort war die Sache kompliziert geworden, denn mit Christine war ich so etwa anderthalb Jahre bis zum Abi zusammen gewesen, mit Petra während des Studiums ungefähr 2 Jahre. Zwischen den beiden hatte es noch Michaela gegeben. Auf jeden Fall hatten die beiden sich erst nach dieser Zeit kennen gelernt und beide hatten nicht gewusst, dass ich beide kannte. Auf jeden Fall war ich die Beiden an diesem Abend, ich war eigentlich allein unterwegs gewesen, nicht mehr losgeworden. Es gab ja so viel zu erzählen! Na ja, zugegebenermaßen war ich ja auch recht neugierig zu hören, was aus ihnen geworden war. Also haben wir uns einen Bierstand gesucht, wo es auch ein paar Sitzgelegenheiten gab und haben geklönt.
Nachdem erstmal mein Verhältnis zu den Beiden bei einem Bier genau aufgelöst wurde, erfuhr ich, dass die Beiden doch tatsächlich nun als Paar zusammenlebten. Das verwirrte mich nun völlig! Es tröstete mich nur, dass es nicht an mir gelegen haben konnte: Die Trennung von Christine hatte sich ergeben, weil sie in Marburg studieren wollte und ich in Kiel. Nach dem Grundstudium war ich zurück in meine alte Heimat gewechselt, wo ich mit Petra zusammengekommen war, die sich aber dann irgendwann für meinen Kumpel Bernd entschieden hatte. Also richtig komplizierte Verhältnisse, aber im Bösen war ich mit den Beiden nicht auseinander gegangen, also konnte man doch gern mal einen Abend zusammen verbringen und von der guten alten Zeit erzählen. Diese Vorrede war notwendig um zu verstehen, wie es zu dem, was dann passierte, überhaupt kommen konnte. Aber fangen wir mal langsam an.

Wir saßen also an unserem Tisch, tranken Bier und unterhielten uns. Irgendwann meinte Christine, dass sie unbedingt zur Toilette müsse. Sie wies uns an, ihren Platz freizuhalten und verschwand in Getümmel. Aber kaum war sie weg, wurde auch Petra zappelig und als Christine nach einiger Zeit zurückkam, konnte Petra gar nicht schnell genug davon stürzen. Als Petra wieder da war, wäre ich am liebsten auch mal losgegangen, aber Petra hatte auf dem Rückweg Biernachschub besorgt, und so blieb ich sitzen, denn es gab ja noch so viel Klatsch auszutauschen. Dann blieb ich weiter sitzen, weil Christine eine Runde ausgab, aber danach wollte ich dann doch lieber pinkeln gehen. Die Mädels, die inzwischen auch schon wieder mussten, beschlossen, gleich mit zu gehen. Ich wollte ohnehin anschließend zum Marktplatz, wo das Musikprogramm bereits angefangen hatte. Wir machten uns auf den Weg und landeten beim Marktplatz, ohne Toiletten gesehen zu haben.

Die Band, die hier auf der Bühne stand, spielte jedoch ausgezeichnet und erwies sich als der Zuschauermagnet schlechthin! Die Musik war klasse, aber ich musste pinkeln. Die beiden Mädels mussten auch und so wurde beschlossen, ein WC zu suchen. Was wir fanden, waren drei Dixi - Häuschen mit einer nahezu endlosen Schlange davor! Es wurde also beschlossen, dass die Schlange zu lang sei, völlig demokratisch mit 2 zu 1 Stimmen und es ging zurück zum Markt. Die Band spielte noch eine Viertelstunde und danach wollte ich dann aber unbedingt zur Toilette. Die Mädels erklärten mir, sie müssten auch ganz dringend, wollten aber die nächste Band noch hören und dann könne man schließlich gemeinsam ein WC suchen. Ich ließ mich überreden, vielleicht deshalb, weil die Mädels auch schon wieder zappelig wirkten und bestimmt freiwillig nicht mehr so lange warten würden. Ich konnte mich noch gut erinnern, wie oft Christine mit ihrer schwachen Blase in Schwierigkeiten geraten war.
Und Petra hatte das Talent gehabt, immer in den unmöglichsten Momenten pinkeln zu müssen. Einige Male hatte ich beide einst in höchsten Nöten erlebt und ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie jetzt noch lange aushalten konnten. Also brauchte ich bestimmt auch nicht mehr lange warten.

Auch die zweite Band spielte richtig gut. Allerdings musste ich langsam richtig nötig! Christine stand seit ein paar Minuten mit X - Beinen da, ein untrügliches Zeichen, während Petra auf einem Bein stand und das andere angezogen hatte - ebenso typisch! Ich war überzeugt, dass ich jetzt nicht mehr lange warten brauchte, bis eine von ihnen den Weg zum Klo einschlagen würde. Es wäre doch gelacht, wenn es mir nicht gelänge, noch so lange zu warten, bis eine von ihnen es nicht mehr aushalten konnte, denn eines war auch klar: Die Schlange vor der Damentoilette ist stets viel länger als die bei den Herren. Wenn die beiden Mädels vorhatten, mich in Verlegenheit zu bringen, dann würde die Sache nach hinten losgehen. Ich musste zwar nötig, aber länger als die Zwei konnte ich allemal aushalten. Im Zweifelsfall würde ich immer noch rechtzeitig eine Möglichkeit finden. Ob den Beiden das so einfach gelänge, war eher fraglich!

"Ein kleiner Macho!" unterbrach mich Sandra plötzlich: "Länger als ein paar Frauen hält er es sowieso aus." "Heute auch?" fragte Melanie und es klang belustigt. "Abwarten!" meinte Kerstin und Katja forderte: "Los, weitererzählen! Ich will wissen, ob er es geschafft hat!" Also setzte ich meinen Bericht fort.

Nach ein paar Minuten war es Christine, die kundtat, nicht mehr warten zu können und ich sah, dass auch Petra es kaum noch abwarten konnte. Ich selbst war ebenfalls heilfroh, denn meine Blase war schließlich auch zum Platzen voll. Wir fanden nach kurzer Suche einen Toilettenwagen, aber die Schlange davor schien endlos zu sein! Selbst die Schlange bei den Herren war so lang, dass man mit mindestens 20 Minuten Wartezeit rechnen musste! Kein Wunder, denn mehr als die Hälfte der Wartenden vor der Herrentoilette waren Frauen gewesen und einigen davon stand die Panik deutlich ins Gesicht geschrieben. Sofort bat Petra mich, sie mit auf die Herrentoilette zu nehmen und natürlich wollte Christine auch mit. Allerdings hatte ich überhaupt keine Lust, mich hier anzustellen. Stattdessen wollte ich mir ein stilles Eckchen suchen, weil ich so nötig musste, dass ich es mir nicht unbedingt antun wollte, hier noch wer weiß wie lange anzustehen.
Ich wusste zwar, dass Petra es hasste, irgendwo draußen pinkeln zu müssen, aber das war ihr Problem. Ich hatte es überhaupt nur 2 Mal erlebt, dass sie nicht anders konnte, aber ich hätte wetten mögen, dass Christine sich nicht so zierte. Doch es war ausgerechnet Christine, die versuchte, mich dazu zu überreden, mich mit ihnen zusammen dort anzustellen. Ich wies darauf hin, dass die beiden Damen vorhin ja schon auf der Toilette gewesen waren, während ich noch überhaupt nicht pinkeln gewesen war, seit wir uns am Nachmittag getroffen hatten, aber das ließ Petra nicht gelten, weil sie der Meinung war, dass Christine und sie es als Frauen sowieso viel schwerer mit dem Aushalten hätten, als Männer. Aber ich ließ mich nicht überreden und schlug vor, ein anderes WC zu suchen, was jedoch nicht ganz unproblematisch war, da die Kneipen im Umkreis Stände draußen aufgebaut hatten und die eigentlichen Lokale geschlossen waren.
Ich musste zwar tierisch dringend, aber vor den beiden Grazien wollte ich nicht klein beigeben, zumal ich vermutete, dass Christine ohnehin bald kapitulieren würde, denn sie jammerte bereits in ihrer typischen Art leise vor sich hin und trat von einem Bein auf das andere. Ich beherrschte mich, ruhig zu bleiben und plötzlich stöhnte Petra auf, griff zwischen ihre Beine und schlug vor, endlich etwas zu tun, bevor sie sich nass machen würde. Der Vorschlag kam von Christine: Da sie inzwischen wussten, das es mit dem Bus nur 4 Stationen bis zu mir waren, was mit etwas Glück also deutlich weniger Wartezeit bedeutete, als hier vor einem der WCs, sagte sie, dass es am besten wäre, einfach kurz zu mir zu fahren, die Toilette zu benutzen, und wiederzukommen. Ich stimmte zu, unter der Bedingung, dass ich zuerst an der Reihe wäre und wir machten uns auf den Weg.

Ich musste irre nötig. So unauffällig wie möglich steckte ich mir eine Hand in die Hosentasche, was den Beiden zum Glück gar nicht auffiel weil sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren. Während der wenigen Minuten, die wir auf den Bus warten mussten, ging ich auf und ab, Petra und Christine tanzten herum. Kaum waren wir im Bus, versuchten die Beiden auch schon, mich dazu zu überreden, sie zuerst auf die Toilette zu lassen. Darauf wollte ich mich aber keinesfalls einlassen. Ich kann zwar ganz schön lange aushalten, aber auch meine Blase ist auch irgendwann voll. Jedenfalls war sie kurz davor zu platzen und die Mädels waren ja auch bereits einmal pinkeln gewesen und ich nicht. Dann mussten wir wieder aussteigen. Kaum waren wir draußen, begannen Christine und Petra damit, sich die Muschis zu halten. Ich glaubte ihnen ja durchaus, dass sie recht nötig mussten, aber sie hatten vor 2 Stunden zuletzt gepinkelt, ich vor dreieinhalb! Wie konnte es da bei ihnen schon wieder so nötig sein?
Vermutlich übertrieben sie, damit ich sie vorlassen sollte! Bis zu meiner Wohnung waren es nun noch 700 m, aber ich war mir überhaupt nicht mehr sicher, ob ich das noch schaffen konnte! Es kommt nicht oft vor, dass ich so nötig muss, aber es war wirklich so eilig, dass ich mir den Schwanz halten musste. Trotz alledem: Als ich die Haustür aufschloss, merkte ich, dass es zu tropfen begann. Also liefen wir so schnell es ging die Treppe hoch und in die Wohnung. Ehe ich mich versah, standen wir zu dritt im Bad! Ich sagte mir, dass die beiden schließlich nichts neues zu sehen bekamen und öffnete meine Hose, doch noch ehe ich anfangen konnte, saß Christine bereits auf dem WC. Sie entschuldigte sich, dass sie nicht mehr warten gekonnt hatte und begann zu pinkeln, während sie noch sprach. Ich stand fassungslos vor ihr und musste ihn mir mit zwei Fingern zudrücken, damit Christine nicht eine Dusche bekam.
Ich hörte Petra aufstöhnen und sah, wie sich ihre Hose vorne dunkel färbte und als Christine fertig war hechtete Petra auf das WC ohne sich um mich zu kümmern. Ich sah, dass Christines Hose fast bis zu den Knöcheln nass war. Dann durfte ich endlich! Als ich fertig war, standen die Mädels noch immer verlegen im Bad herum! Christines schwarze Hose war, wie gesagt, fast bis zu den Knöcheln nass, man hatte es wegen der Farbe nur kaum gesehen. Bei Petras Jeans war es, warum auch immer, hauptsächlich ins rechte Bein, das nun bis zum Knie nass war gelaufen und bei meiner Hose gab es einen Fleck, etwa so groß wie eine CD. zu sehen. Damit war das Stadtfest ohnehin gelaufen und so bot ich an, die Waschmaschine und anschließend den Trockner anzuwerfen, um so die entstandenen Flurschäden wieder zu beseitigen. Während die Klamotten in der Maschine waren, hatten wir bei einer Flasche Rotwein noch ausreichend Gelegenheit, von alten Zeiten zu erzählen. Seitdem habe ich die Zwei aber nicht wieder gesehen.
Ich hatte die Beiden in der jeweiligen Zeit, in der ich mit einer von ihnen zusammen gewesen war, zwar hin und wieder in höchsten Nöten erlebt, aber in richtig nasser Hose hatte ich keine von ihnen zuvor erlebt; sie mich aber auch nicht!

"Das hätte ich mir nicht gefallen lassen!" regte sich Katja auf. "Was?" fragte ich und sie meinte: "Na, dass sich jemand vordrängelt, wenn ich es schon nicht mehr aushalten kann! Warum hast du dir das gefallen lassen?" "Was hätte ich denn machen sollen?" fragte ich: "Die beiden hatten es doch auch so nötig, dass sie es nicht mehr halten konnten." "Und du musstest dir echt den Schwanz zudrücken?" fragte Sandra ungläubig. Ich nickte. "Ich hätte mich gar nicht getraut, überhaupt mit ins Badezimmer zu kommen! - Ich hätte mir vor der Tür in die Hose gemacht!" kommentierte Melanie. "Das sollte mal jemand für mich tun!" bekannte Kerstin: "Mich vorlassen, obwohl er selbst nicht mehr kann! Ich würde ihm aus Dankbarkeit um den Hals fallen - und diese Tussies haben das als selbstverständlich hingenommen." "Und jetzt du. Kerstin!" sagte ich, bevor ich noch damit begann, mir vorzustellen, wie es wäre, wenn mir eine dankbare Kerstin...

Kerstins Story

Im Frühjahr hatte ich mir mein neues Auto gekauft und war darum nicht so gut bei Kasse, aber ich wollte trotzdem in den Urlaub fahren, nur musste es diesmal absolut billig sein! Das günstigste Angebot war eine Busreise nach Kroatien. 2 Wochen mit Hotel nicht mal 300 €. Da ich mich von Jörg gerade getrennt hatte, fuhr ich allein. Abfahrt war morgens um 5.15 Uhr am Busbahnhof - verdammt früh! Ich war hundemüde! Mit drei großen Bechern Kaffee hatte ich mich halbwegs wach gemacht und war mit dem Taxi zum Busbahnhof gefahren. Der Bus war eine alte Kiste, die meisten Passagiere schienen Studenten zu sein und ich fand meinen Platz in der drittletzten Reihe neben einer ebenfalls allein reisenden Studentin, die aussah, wie Olivia Newton - John in Grease. Nachdem wir uns bekannt gemacht hatten, sie hieß Manuela, war 22 und studierte Biologie, waren wir schon auf der Autobahn. Da es noch so früh war, beschlossen wir, noch ein bisschen zu schlafen.

Ich erwachte gegen 10 Uhr weil mich meine Nachbarin angestubst hatte. Der Bus fuhr gerade wieder an. Wir hatten rund 400 Km und die Pause verschlafen. Um nun richtig wach zu werden, nahm ich mir aus der mitgebrachten Thermosflasche einen Becher Kaffee und bot Manuela auch welchen an, da ich gesehen hatte, dass sie eine Blechtasse an ihren Rucksack gebunden hatte. Der alte Bus rollte laut aber gemächlich vor sich hin, während wir unseren Kaffee tranken und ich staunte nicht schlecht darüber, dass ich in dieser alten unbequemen Karre so gut geschlafen hatte. Da flüsterte Manuela mir zu, dass sie den Kaffee gar nicht trinken sollte. Ich schaute sie verdutzt an und sie erklärte mir, dass wir soeben die Pinkelpause verschlafen hätten, der alte Bus natürlich noch keine Toilette habe und dass sie eigentlich mal müsste. Und schon musste ich auch! Ob es davon gekommen war, dass sie davon gesprochen hatte?
Egal, wahrscheinlich hätte ich es sonst 10 Minuten später auch so gemerkt, jedenfalls sagte ich ihr, dass es mir genauso ging. Jedenfalls musste ich ganz schön, aber es ließ sich noch aushalten. Wir tranken unseren Kaffee trotzdem aus, denn was hätten wir hier sonst damit machen sollen. So schlimm war es ja nicht und das war sicher nicht die einzige Pause gewesen. Aber, wie jeder weiß, wenn man mal muss, aber nicht kann, wird es natürlich schlimmer, je länger man warten muss. Manuela wurde nervös, ich wurde nervös und es dauerte und dauerte, weil die Zeit, wenn man mal muss subjektiv ohnehin langsamer vergeht! Mal ließ es nach, mal kam es wieder, mal musste Manuela vielleicht etwas mehr, mal ich und darüber wurde es Mittag. Die volle Blase war zwar manchmal lästig, aber die Gefahr, in die Hose zu machen bestand noch nicht. Gut, wenn es gerade mal nötiger war, wurden schon mal kurz die Beine zusammengedrückt, aber so ist das eben, wenn man mal muss und darauf wartet, dass man auf die Toilette gehen kann.
Vor allem ist es wichtig, ruhig zu bleiben, denn wenn man in Panik gerät, dann kann es passieren, das man sich sosehr hineinsteigert, dass man vor Aufregung noch viel nötiger muss. Mir passiert es schon öfter, dass ich in eine Situation komme, wo ich gern mal pinkeln würde, aber nicht kann. Meistens vergesse ich, wenn ich etwas unternehme, vorher noch mal schnell auf die Toilette zu gehen und unterwegs meldet sich die Blase dann. Es wird zwar manchmal ziemlich nötig, aber nur selten wirklich ganz schlimm.

"Ja, so geht es mir auch nicht gerade selten!" bemerkte Melanie zwischendurch: "Und draußen traue ich mich dann nicht und manchmal wird es dann doch ganz schön eng! Lieber riskiere ich ein paar Töpfchen in der Hose, als dabei erwischt zu werden." "Und wenn es gar nicht anders geht?" fragte Sandra. "Dann vielleicht!" meinte Melanie und Katja sagte: "Es kommt ganz auf die Situation an. Ich glaube es gibt Fälle. Wo eine nasse Hose das kleinere Übel ist." Das wiederum konnte ich mir kaum vorstellen, wollte eine Bemerkung dazu machen, doch dann erzählte Kerstin gleich weiter:

Genau! Ich traue mich nämlich auch nicht, draußen. Dann halte ich lieber aus, aber es gibt doch manchmal Situationen, da hat man einfach keine Wahl. Und genau darauf sollte es bei dieser Busfahrt hinauslaufen. Es war zwar nicht gerade ein Spaziergang gewesen, aber fast bis 2 Uhr hatten wir es noch einigermaßen ausgehalten und dann war es doch schon richtig nötig geworden. Ohne zusammengekniffene Beine ging gar nichts mehr! Aber es war noch einigermaßen auszuhalten. Es war zwar nötig, aber noch bestand keine unmittelbare Gefahr für unsere Hosen. Also: oberstes Gebot - ruhig bleiben!

Wenn man nötig muss, gibt es ja mehrere Varianten: Nummer eins ist, wenn man viel getrunken hat, besonders Alkoholisches, aber Kaffee und Cola funktionieren auch, dann wird es sehr schnell nötig und man kann nicht sehr lange aushalten, weil sich die Blase in kurzer Zeit immer mehr füllt. Da wird das Aufhalten schon nach kurzer Zeit sehr schwierig. Das ist so wie jetzt. Die Gefahr, sich in die Hose zu machen ist vergleichsweise groß. Dann gibt es Möglichkeit zwei: Man lässt sich nervös machen oder anstecken. Es kann zwar auch echt unangenehm werden. Aber da gibt es die Chance, dass es wieder vergeht, wenn man nicht mehr daran denkt. Die Gefahr, dass die Hose etwas abkriegt ist nicht so groß. Und dann gibt es das, was ich damals erlebt habe: Man muss schon ziemlich lange und der Anstieg des Drucks verläuft eher langsam. Bis zu einem bestimmten Punkt muss man zwar, es lässt sich aber einigermaßen aushalten. Solange bis man merkt, dass die entsprechenden Muskeln zu ermüden beginnen. Dann wird es einfach höllisch!
Die Gefahr, dass man sich nass macht wird lange unterschätzt, bis einem bewusst wird, dass man es nicht so lange zurückhalten kann, wie man will. Man fühlt. wie man sich zwar langsam, aber unaufhaltsam dem Punkt nähert, an dem man einfach nicht mehr kann. Aber so weit war es da noch nicht, doch ich hatte ja keine Ahnung, wie schlimm es noch werden sollte.

Erstmal fuhren wir weiter, bis einige von den Männern, die inzwischen so einige Bierdosen geleert hatten, eine Pause forderten. Da war es fast halb drei, und ich freute mich doch schon darauf, bald wieder völlig entspannt sitzen zu können. Aber da hörte ich wie hinter uns zwei männliche Mitreisende sich darüber unterhielten, dass es bestimmt gleich eine Chance gab, "Olivias geilen Arsch" nackt zu sehen! Mit Olivia war natürlich Manuela, meine Nachbarin gemeint. Der Andere gab zu verstehen, dass er bei meinem Hinterteil sicher auch nicht wegsehen würde! Scheißtypen!
Allerdings fuhren wir dann wirklich bald auf einen Parkplatz ohne Toilettenhäuschen, was den Herren kein Problem bereitete, für und Frauen jedoch eher fatal war, denn das Gebüsch war dürftig und egal wohin wir auf diesem Parkplatz auch liefen, irgendwelche Männer waren immer in der Nähe und sensibilisiert durch das, was wir vor der Pause gehört hatten, blieb uns gar nichts anderes übrig, als auf die ersehnte Erleichterung zu verzichten., was übrigens auch für alle 9 anderen Frauen im Bus galt. Die 16 Männer hatten die Gelegenheit genutzt und wir fuhren weiter. Von nun an wurde es für Manuela und mich allerdings schon recht unangenehm. Es wurde richtig nötig und es würde sicher wieder eine ganze Weile dauern, bis die nächste Pause anstand. Nur eine halbe Stunde später wussten wir nicht mehr, wie wir sitzen sollten und wir sprachen von da an auch dauernd darüber, wie sehr wir pinkeln mussten, wenn auch nur im Flüsterton. Es macht einen fertig, wenn man dringend muss und dann die Chance zu pinkeln nicht nutzen k
ann, besonders, wenn man weiß, dass einem wieder eine lange Wartezeit bevorsteht! Nach einer Stunde fühlte ich mich zum Heulen! Nach anderthalb Stunden musste ich mir zum ersten Mal zwischen die Beine fassen und nach zwei Stunden mussten wir beide uns permanent zuhalten. Mit den Jacken auf dem Schoß saßen wir da, damit niemand etwas sehen konnte und begannen zu fürchten, dass wir nicht mehr lange genug aushalten konnten. Alles in allem waren wir aber beide froh, dass wir jemanden hatten, dem wir unser Leid klagen konnten. Schließlich mussten wir inzwischen seit 6 Stunden pinkeln. Es war nämlich inzwischen 16 Uhr geworden. Schon vor einer halben Ewigkeit hatte das Aufhalten begonnen weh zu tun und auch das wurde mit der Zeit immer schlimmer. Die Hose drückte auch immer mehr und der alte, vor sich hinrumpelnde Bus tat ein Übriges!
Die Tatsache, dass ich mir schon seit so langer Zeit die Hand auf die Muschi drücken musste, hatte mich trotz voller Blase auch noch total wuschig gemacht, was Manuela übrigens bestätigte.

"Das kenne ich aber auch!" ließ Sandra vernehmen: "Ist mir schon mehr als einmal passiert." "Ich bin sogar jetzt schon ganz wuschig!" bekannte Melanie und Katja behauptete: "Ich bin aber auch spitz wie Lumpi!" "Wer nicht!" meinte Kerstin leise und das war weniger eine Frage, als eine Feststellung, denn ihr Blick deutete klar auf die Beule in meiner Hose, die natürlich nicht zu übersehen war. Dann lächelte sie mich völlig unschuldig an und erzählte weiter:

So langsam kamen wir an die Grenze, einerseits an die österreichische, andererseits aber auch an die unserer Kräfte. Da packte Manuela ein Päckchen Tempos aus, teilte es auf und gab mir die Hälfte. Sie steckte sich die Taschentücher in die Hose und forderte mich auf, dasselbe zu tun. Die Taschentücher würden die ersten Tropfen, die nun wirklich nicht mehr weit entfernt waren, aufsaugen und so würde man es wenigstens nicht gleich sehen! Keine Viertelstunde später war es dann wirklich soweit. Es fing an zu tropfen. Ich konnte nichts mehr dagegen tun, dass von Zeit zu Zeit ein Tröpfchen in die Hose ging. Wohlgemerkt: Ich kniff mir alles so gut es eben ging zusammen, aber damit konnte ich nur verhindern, dass es richtig loslief, gegen die vereinzelten Tröpfchen, die ich immer wieder verlor, war ich machtlos. Nur 10 Minuten später teilte mir Manuela mit, dass ihr gerade das gleiche widerfuhr.
Wir saßen da, versuchten mit aller Kraft, den Tröpfchen Einhalt zu gebieten, was auch manchmal für kurze Zeit gelang, aber eben immer nur für kurze Zeit. Mir gelang es ein paar Mal, die Tröpfelei für etwa 10 Minuten zu unterbrechen, aber Manuela schaffte es höchstens halb so lange. Wir schafften es über eine Stunde lang, nur so wenig in die Hose gehen zu lassen, dass man nichts sah! Was gibt es schlimmeres, als wenn man schon angefangen hat, sich einzupinkeln, immer noch krampfhaft verkneifen muss und noch nicht einmal weiß, wie lange man noch aushalten muss und ob in den nächsten 5 Minuten nicht doch alles zu spät ist! Die Taschentücher würden jedenfalls auch nicht mehr viel aufsaugen können und Nachschub gab es auch nicht. Nachzusehen, ob die Hose schon nass war, wäre ja auch zu peinlich gewesen. Dann endlich hielt der Bus, weil er tanken musste! Alle stürmten in die Tankstelle, nur wir Beide hatten ein extremes Problem: Aufstehen mit überfüllter Blase!
Jedenfalls waren wir die Letzten, die den Bus verließen. Die Schlange vor dem Damen WC war schon von weitem zu sehen und so versteckten wir uns hinter einem Bretterzaun im Gebüsch und pinkelten eine halbe Ewigkeit lang, warfen danach die Taschentücher weg und begutachteten gegenseitig unsere Jeans. Wie durch ein Wunder waren die Flecken nur etwa Zigarettenschachtelgroß! Keiner hat sie bemerkt, als es weiterging, aber stellt euch vor: eine halbe Stunde lang hatten wir das Gefühl, noch immer pinkeln zu müssen.

"Ich hätte irgendwann angefangen zu heulen!" stellte Katja fest. Und Melanie fragte: "Warum habt ihr denn den Fahrer nicht einfach gefragt, wegen einer Pause?" "Weil es uns zu peinlich war, durch den Mittelgang nach vorn zu laufen und angestarrt zu werden, weil man mal muss. Wir hatten uns doch die Hosen aufgemacht und ohne zuhalten hätten wir auch gar nicht mehr aufstehen gekonnt. Außerdem hätte es uns dann passieren können, wieder auf einem Parkplatz ohne WC zu landen." "Es ist aber auch eine echte Leistung, so lange nicht aufzugeben!" sagte ich und Kerstin stellte klar: "Heute wäre das aber gar nicht möglich, dazu haben wir auf der Weihnachtsfeier nämlich doch etwas zuviel getrunken." "Aber das "Aufstehproblem" mit voller Blase, das werde ich auch ganz sicher haben! verkündete Sandra. "Nicht nur du!" rief Melanie. "Haben Männer das eigentlich auch, das Problem mit dem Aufstehen?" wollte Katja wissen. "Klar!" sagte ich: "Wenn es entsprechend nötig ist!"

Weiterfahrt

Dann ging es, das erste Mal, seit wir in diesem Stau gelandet waren, etwa hundert Meter voran, danach standen wir aber wieder für einige Zeit. Es war jetzt viertel nach vier. Vor einer Dreiviertelstunde hatte ich zu Hause sein gewollt, stattdessen standen wir hier und mussten unbedingt pinkeln. Darauf warteten wir alle nun schon seit über 2 Stunden und das Warten wurde mit jeder Minute schwieriger! Da sah ich, wie Kerstin ihre Hose öffnete. "Sorry, aber meine Blase braucht mehr platz, sonst..." ächzte sie und Katja sagte: "Das haben wir schon vorhin gemacht. Ging nicht anders!" Melanie meinte: "Und bevor meine Blase nicht leer ist, werde ich die Hose auch gar nicht mehr zu kriegen!" Wieder ging es ein Stück voran, aber kaum mehr als beim letzten Mal. "Kann es nicht endlich weitergehen?" jammerte Sandra und Melanie setzte hinzu: "Genau! Wir mussten doch so schon mehr als lange genug aushalten!" Aber natürlich standen wir wieder eine ganze Weile still. "Muss ich pinkeln!" stöhnte Sandra.
Im Spiegel sah ich, dass Melanie sich die Muschi rieb. "Ich kann es kaum noch aushalten!" klagte sie. Wie lange würde das noch gut gehen? Ich beschloss, dass es nun an der Zeit war, auch meine Hose aufzuknöpfen. Katja jammerte: "Wenn ich doch bloß endlich pinkeln könnte!" Irgendetwas musste mir einfallen, denn wir mussten sosehr, dass wenn auch nur eine Person sich nass machen würde, die anderen es auch nicht mehr aushalten können würden. Aber wie kann man jemanden, der es kaum noch aushalten kann, daran hindern, sich in die Hose zu machen? Es gab nur eine Möglichkeit: Ablenkung! Wer weiß, wie es in meinem Auto aussähe, wenn wir nicht die letzte Zeit mit dem Geschichtenerzählen verbracht hätten! Wir mussten reden, nicht jammern, wenn es hier nicht gleich zur Katastrophe kommen sollte. Aber es gab offensichtlich nur ein Thema, über das man noch reden konnte, doch noch eine Geschichte würde niemand erzählen wollen.
Deshalb fragte ich: "Sagt mal, wisst ihr nicht noch ein paar Tricks, wie man es etwas besser aushalten kann?" Das war genau das Richtige gewesen! "Du musst dir ganz fest die Beine zusammendrücken!" schlug mir Sandra vor. "Und dann die Beine aber trotzdem immer leicht bewegen!" lautete Melanies Tipp. "Du solltest auch nicht versuchen, so zu tun, als wäre es halb so schlimm. Wenn du irgendetwas machen willst, das dir hilft, dann mach es einfach. Wegen uns brauchst du dir jedenfalls keine Gedanken zu machen. Da braucht dir echt nichts peinlich sein!" meinte Kerstin und Katja sagte es dann ganz direkt: "Meine Güte! Du hast doch auch etwas, was man sich zuhalten kann, oder? Also tu es einfach! Vor uns brauchst du dich doch echt nicht zu schämen. Was tun wir denn?" "Genau!" ergänzte Melanie: "Wir müssen es alle aushalten, auch du! Egal wie wir es machen, aber es darf niemand sich nass machen. Niemand von uns!" Dann erklärte Sandra: "Egal wem es zuerst passiert, allen anderen wird kurz darauf dasselbe geschehen."
"Genau deshalb darf niemand von uns aufgeben!" sagte Kerstin leise: "So schwer es auch fällt!" Ich sah, dass Kerstin nun regelrecht an ihrer Muschi herumknetete und fasste mir nun auch zwischen die Beine.

Sandra hatte es gesehen und fragte mich nun: "Hilft es einigermaßen?" Ich nickte und nun wurde Katja neugierig: "Wo hält man als Kerl dabei eigentlich seine Finger ganz genau hin?" fragte sie. Diese Frage war jetzt doch recht unerwartet für mich gekommen, aber warum sollte ich sie nicht beantworten, zumal die Gegenfrage mich ja auch interessierte? "Am besten hilft es, wenn man sich die Spitze etwas drückt!" erklärte ich deshalb und fragte, um keine Zeit zum jammern entstehen zu lassen: "Und wie macht ihr das?" "Einfach die Hand zwischen den Beinen einklemmen und drücken! Am besten mit dem Handballen, ganz fest auf alles, was da ist" sagte Melanie. "Und das hilft?" fragte ich zweifelnd zurück. Jetzt antwortete Sandra: "Ja, das hilft erstmal schon ganz gut, aber noch besser wirkt es, wenn man sich von der Seite alles gegen das Bein drückt, so fest es geht. Das hat außerdem den Vorteil, dass es zusätzlich hilft, wenn man die Hand von Zeit zu Zeit wechselt und dann eben zur anderen Seite drückt."
"Kindermethoden!" kommentierte Katja: "Hilft zwar einigermaßen, aber effektiver ist es, wenn man sich drei Finger, natürlich an der richtigen Stelle, direkt in den Spalt drückt." Die überraschendste Antwort jedoch kam von Kerstin, die sagte: "Ein Finger, der an der richtigen Stelle nicht mal zu kräftig drückt, bewirkt mehr, als man mit beiden Händen und mit aller Kraft erreichen kann!" Dieses Statement überraschte mich wirklich! Zuerst musste ich mal wieder ein paar Meter weiter nach vorn fahren, dann schaute ich Kerstin ziemlich verwundert an. "Man sagt zwar, man würde es sich zuhalten, aber das ist in Wahrheit doch Quatsch! An der Stelle zu drücken, wo es raus will, brächte nur wenig, aber etwas weiter vorn, da hilft schon die kleinste Berührung!" "So ist es!" meinte nun auch Katja: "Zuhalten, so dass effektiv nichts rauskommt, kann man sich als Mädel doch gar nicht, solange man die Hose noch an hat! Also reizt man die bewusste andere Stelle, damit das eine Gefühl das andere überlagert.
Dass ist es, was einem beim aufhalten hilft." "Und auch wenn man so zuhält, wie Melanie oder Sandra, tut man im Grunde nichts anderes, nur man ist sich der Tatsache weniger bewusst. - Oder, warum sonst, glaubst du, macht verkneifen wuschig?" ergänzte Kerstin noch. "Außerdem ist es doch auch bei euch Männern vermutlich nicht viel anders - die Stelle, die du dir hältst, ist schließlich auch reizempfindlich, oder?" meinte Katja und da musste ich ihr Recht geben. Dann ging es sogar mal fast 500m voran. Ich atmete auf, als ich wieder stehen bleiben konnte. Kerstin bekam natürlich sofort mit, was los war. "Ich könnte überhaupt nicht mehr fahren!" flüsterte sie mir zu aber Melanie hatte es gehört und sie fragte: "Aber was ist, wenn du gar nicht mehr fahren kannst?" Ich wusste nicht, was ich darauf antworten sollte, doch Kerstin meinte augenzwinkernd: "Da wird uns schon etwas einfallen."
"Was meint ihr, wie lange wir noch aushalten müssen?" fragte Sandra kleinlaut: "Ich kann es nämlich wirklich nicht mehr lange verkneifen!" "Ich auch nicht!" klagte Melanie. "Los, Mädels, verdrückt es euch irgendwie! Ich muss doch auch ganz irre, aber wir machen uns nicht in die Hose. Wir werden es schon irgendwie schaffen!" behauptete Katja und Kerstin meinte nur: "Hoffentlich!"

Eines war jedenfalls klar: Entweder würden wir es alle schaffen, oder keiner von uns. Aber nun setzte das Jammern wieder ein und damit verschlechterten sich unsere Chancen eher und ich musste wieder die Initiative ergreifen, damit es nicht umgehend ein totales Chaos gab. "Wir sind bestimmt bald zu Hause!" sagte ich und als ob ich Prophet wäre, setzten sich die Autos vor uns in Bewegung, gerade als ich den Satz beendet hatte, doch nun hatte ich ein ernsthaftes Problem: Ich musste wieder fahren! Die Mädels auf dem Rücksitz konnten das natürlich nicht sehen, Kerstin jedoch bemerkte es sehr wohl. "Darf ich helfen?" fragte sie ganz leise und ich nickte, weil ich glaubte, Kerstin würde nun die Bedienung des Schalthebels übernehmen, aber stattdessen griff Kerstin zwischen meine Beine, fand ganz schnell die Stelle, die es dort zu drücken galt und siehe da: Es half! "Wir schaffen es bis zu Hause!" flüsterte sie mir zu: "Ist es so ok?" Ich nickte.
Wir passierten die Unfallstelle und fuhren weiter, allerdings konnte man nur langsam vorankommen. Ohne Kerstins Hilfe hätte ich kaum gewusst, was ich machen sollte. "An der nächsten Ausfahrt müssen wir abfahren, dann ist es nicht mehr weit!" verkündete Sandra. "Oh endlich!" rief Melanie, als ich abbog und Sandra meinte: "Ja! Gleich haben wir es geschafft!"

Allerdings wäre es wohl zu einfach gewesen, wenn jetzt alles glatt gegangen wäre, denn wir mussten wieder anhalten, weil einige Autos vor uns an einer leichten Steigung kapituliert hatten und weil uns nun der Schwung fehlte, gelang es auch mir nicht, den Weg fortzusetzen. Katja schluchzte: "Auch das noch! Ich kann doch gleich nicht mehr!" Sandra und Melanie stöhnten nur laut und Kerstin neben mir krümmte sich. "Dann fahren wir eben zu mir, so weit ist es jetzt auch nicht mehr!" sagte ich. Das Wendemanöver gelang und Kerstin fragte: "Wie lange noch?" "Wir sind gleich da!" antwortete ich und spürte wie ich fast die Kontrolle über meine Blase verlor. Irgendwie musste auch Kerstin bemerkt haben, was los war, denn sofort verstärkte sie den Druck und flüsterte: "Nicht aufgeben!"

Endspurt

Zum Glück war es bis zu mir wirklich nicht sehr weit und nach etwas mehr als 10 Minuten waren wir endlich am Ziel. Doch es stand uns noch einiges bevor, denn dort wo ich wohne, sind Parkplätze echte Raritäten und so blieb mir nichts weiter übrig, als direkt zur Garage zu fahren, was allerdings bedeutete, dass wir noch 5 Minuten Fußweg bis zu meiner Wohnung vor uns hatten. Als ich vor der Garage hielt, sie liegt in einem Innenhof mit ca. 30 anderen, und bietet so selbst wenn es dunkel ist, kein brauchbares Versteck, musste ich den Mädels schon gut zureden, damit sie aus dem Wagen stiegen. Ich fuhr den Wagen hinein, stieg aus und als ich gerade das Licht ausschalten wollte, kamen die Vier hereingestürzt. "Ein Auto! Ein anderes Auto!" zischte Melanie: "Die dürfen uns doch so nicht sehen!" Während dessen zog Sandra die Garagentür zu. "Keine Angst, wir pinkeln nicht in deine Garage!" flüsterte Katja: "Wir wollen nur, dass uns so keiner sieht."
Die Mädels boten allerdings auch einen krassen Anblick: Die Hände in die offenen Hosen geschoben, tanzten sie völlig hektisch herum und stöhnten. "Ich habe ja gesagt, dass es im Stehen noch schwerer ist!" sagte Kerstin leise. Auch ich selbst konnte kaum noch stehen und Katja, die gerade genau neben mir herumzappelte, bemerkte: "Du musst ja wirklich genau so sehr wie wir!" Wir hörten, wie der Motor des anderen Wagens abgestellt wurde, wie sich die Tür nebenan schloss und wie sich Schritte entfernten. Sandra spähte zur Tür hinaus und verkündete: "Die Luft ist rein! Gehen wir!"

Kaum waren wir unterwegs, kam genau das, was kommen musste: Melanie stellte nämlich fest: "Also ich muss aber zuerst pinkeln!" Es folgte heftiger Widerspruch von allen Seiten und mir war klar, dass eine Einigung über die Reihenfolge so völlig unmöglich war. Deshalb sagte ich: "Die WC - Benutzung kostet übrigens einen Cent!" "Spinnst du?" herrschte Melanie mich an. Kerstin und Sandra schauten mich verdutzt an und nur Katja ahnte wohl, was ich vorhatte, als auch ich eine Centmünze aus der Tasche zog. "Wer die älteste Münze in der Hand hat, darf zuerst, danach die zweitälteste u.s.w.!" erklärte ich. Wir hatten den halben Weg geschafft und es hatte sich folgende Reihenfolge ergeben: Sandra, Katja, ich, Kerstin und Melanie. "Wie weit ist das denn noch?" klagte Sandra: "Es tropft schon!" Ich zeigte auf das Haus, da jammerte Melanie: "Ich kann nicht mehr! Ich mache mich auch schon nass!" Direkt vor der Haustür teilte dann auch Katja uns mit: "Jetzt ist es bei mir passiert!"
Während wir auf den Fahrstuhl warteten flüsterte Kerstin uns zu: "Jetzt tröpfelt es bei mir auch!" In dem Moment als ich im Fahdstuhl den Knopf für die siebte Etage drückte musste auch ich zugeben, dass meine Hose jetzt nicht mehr völlig trocken war. Wir stürmten aus dem Fahrstuhl in meine Wohnung und Katja betrat das Bad als erste. Deshalb rief Sandra: "Halt! Ich darf zuerst!" Sie folgte Katja ins Badezimmer. Kerstin und Melanie, die hinter mir waren drängten mich mit hinein. "Beeil dich doch, Sandra!" stöhnte Katja, deren Hose einen schon deutlich sichtbaren nassen Fleck aufwies. Als Sandra ihre nicht weniger nasse Hose unten hatte, und begann zu pinkeln, stöhnte Melanie laut auf und schlagartig war ihre Hose bis zu den Knöcheln nass, was Katja dazu veranlasste zu sagen: "Los Melanie, ich lasse dich vor, denn sonst müssen wir das Badezimmer wischen." Also durfte Melanie als nächstes pinkeln, doch als Melanie gerade angefangen hatte, konnte man sehen, dass die gute Katja sich wohl doch überschätzt hatte.
Zu ihren Füßen bildete sich eine kleine Pfütze. "Sorry, jetzt müssen wir wohl doch wischen!" stöhnte sie. Dann war Katja an der Reihe und ich schaute zu Kerstin, deren Jeans auch schon bis zu den Knien betroffen war. Der Fleck in meiner Hose war zwar auch nicht mehr zu übersehen, dennoch sagte ich zu Kerstin: "Los, du als nächste, aber mach ganz schnell!" "Danke!" sagte sie und löste Katja auf dem WC ab. Danach war ich endlich an der Reihe und kaum war ich fertig, begannen Katja und Melanie damit, ihre Schuhe auszugießen. Sandra sah mich an und meinte: "Aha! Linksträger!" Ich muss wohl in diesem Augenblick knallrot geworden sein. Jedenfalls wurde sie von Melanie angefahren: "Lass den Scheiß!" Wir sahen uns verlegen an und Sandra meinte: "Schon gut, war nicht bös gemeint!" Ich holte Wischeimer und Schrubber hinter der Badezimmertür hervor und wollte eben schnell den Flurschaden beseitigen, aber Katja nahm mir die Sachen aus der Hand und sagte: "Dass mache ich!"
Dann fragte Melanie: "Und was machen wir nun?" Ich zeigte auf die Waschmaschine und sagte: "So könnt ihr nicht nach Hause fahren. Als waschen wir die nassen Klamotten und danach kommen sie in den Trockner. Ihr müsst wohl noch ein Weilchen bei mir bleiben." "Darf ich duschen?" fragte Melanie und alle anderen fragten: "Wir auch?"

Epilog

Ich wollte das Bad verlassen, damit die Mädels in Ruhe duschen konnten und nach ihnen unter die Dusche gehen. Nachdem ich ihnen jedoch noch Handtücher gebracht hatte, wurde ich am Arm herein gezogen und ich staunte nicht schlecht, was es inzwischen zu sehen gab. Die Mädels waren nämlich völlig unbekleidet und Katja sagte: "Los, wir duschen jetzt gemeinsam!" Schneller als ich regieren konnte, vermutlich waren meine Reaktionen aber auch durch die Verblüffung verlangsamt, wurde ich von meiner Kleidung befreit, die kurzerhand mit in der Waschmaschine landete und schon standen wir zu fünft in der Duschkabine, ohne dass ich so recht begriff, wie mir geschah. Ich war erstmal sprachlos, aber schon bald bemerkte ich, wie angenehm die Enge einer Duschkabine sein kann, die ja wahrlich nicht für fünf Personen gemacht ist. Und was es hier alles zu sehen gab! Spielerisch begannen wir, uns gegenseitig mit Duschgel einzuseifen, alberten herum bis das Wasser zu kalt wurde und wir aus diesem Grund die Flucht ergreifen mussten.
Wir trockneten uns gegenseitig ab und landeten, noch immer unbekleidet, im gut geheizten Wohnzimmer. Während ich eine Flasche Rotwein und Gläser holte, was etwas länger dauerte, weil ich den Korkenzieher wie üblich suchen musste, hatten die Mädels meine Stereoanlage und die CDs entdeckt. Jedenfalls sang Billy Joel den Piano man, als ich zurückkam. Die Mädels hatten die Deckenbeleuchtung ausgeschaltet, dafür brannte jetzt die Stehlampe und alle räkelten sich behaglich auf den beiden Sesseln und auf dem Sofa, sodass mir nichts anderes übrig blieb, als zwischen Sandra und Melanie auf dem Sofa Platz zu nehmen. Eine sah verführerischer als die andere aus. Dann lag plötzlich Melanies Kopf an meiner Schulter, Katjas Hand auf meinem Arm und Kerstin setzte sich auf meinen Schoß, während Sandra meinen Nacken streichelte. Es war nichts weiter gewesen, als ein Spiel, aber eines, das bis dahin meine Vorstellungskraft überstiegen hatte und es hatte erst geendet, als wir alle auf dem Teppich eingeschlafen waren.
Es war mit einer Selbstverständlichkeit geschehen, als wäre es das Normalste der Welt und wir hatten es alle genossen, soweit ich das beurteilen konnte. Es war von vornherein klar gewesen, dass sich so etwas niemals wiederholen ließ, aber wirklich gute Freunde sind wir seitdem und das werden wir auch bleiben, obwohl über diese Nacht zwischen uns nie wieder ein Wort verloren wurde. Und doch ist uns allen die schöne Erinnerung geblieben, die jeder Versuch einer Neuauflage gewiss zerstören würde.




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