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Beitrag aus Forum 1 - Archiv 2000

Update dieser Seite: 02.05.2003

 

Weihnachtsgeschenk

 

Posted by Goldwater on December 24, 19100 at 21:42:32:

Ein Weihnachtsgeschenk an das Forum

Liebe Schreiber und Leser des Forums, ich wünsche euch allen
frohe Weihnachten und möchte eine kleine Geschichte als Geschenk
machen. Ich habe festgestellt, daß es wohl doch eine größere Geschichte geben
wird und bringe hier den ersten Teil. Ich versuche morgen und übermorgen den Rest
zu schreiben.

Viele Grüße
gw

Ein Weihnachtsmärchen

Es war ein herrlicher Morgen. Alexander atmete die frische Bergluft in vollen Zügen.
Heute war der Weihnachtstag, der 24. Dezember 2000. Alex verließ gerade sein Hotel Adler
um außerhalb von St. Moritz seine Langlaufrunde zu drehen. Es hatte heute Nacht
viel geschneit und er hoffte, daß die Loipe gut vorbereitet und befahrbar sei.
Seit einer Woche residierte er schon im Adler. Kurz entschlossen packte er seine
Koffer nachdem er sich von seiner Partnerin getrennt hatte. Hier in St. Moritz hatte
er Zeit über sein Leben und seine Zukunft nachzudenken. Gerade beim Langlauf
konnten die Gedanken frei fließen. Außerhalb dieses mondänen Wintersportortes
parkte er seinen Mercedes M an einem vom Schnee geräumten Parkplatz. Er war stolz auf
seinen Kombi, den er zum ersten mal in dem Film Jurassic Park als Geländewagen
gesehen hatte. Wenigstens ein Trost dachte er bei sich, während er die Skier vom Wagendach
holte. Die Loipe war wohl erst von eins, zwei Leuten befahren, es war noch so früh,
daß die typischen Apres-Wintersportler um diese Zeit wohl erst langsam zum Frühstück
aus den warmen Decken krochen. Er war gerne so zeitig auf. Die letzten Tage hatte
er häufig Rotwild an den Futterkrippen beobachten können. Deswegen hatte er auch jetzt
immer sein Hochleistungsfernglas dabei. Als Optiker war es ja auch wohl logisch, daß
man hier nur das Beste vom Besten nutzte. Alex kam langsam ins Schwitzen, sein
Atem dampfte in der kalten Luft. Als er eine Anhöhe erreichte, fühlte er die ersten
warmen Sonnenstrahlen auf seinem gerötetem Gesicht. Von hier hatte er eine super
Aussicht.
Er stellte sich quer zum Berg und zog sein kleines aber teures Fernglas aus dem Anorak.
Er wußte jetzt wo das Wild wahrscheinlich zu sehen war und richtig, etwa eintausend Meter
entfernt an der Krippe, sah zwei Rehe und einen stattlichen Hirschen. Für eine Sekunde blitzte etwas
weiter hinten im aufgehenden Sonnenlicht. Alexander stellte sein Fernglas schärfer.
Er erkannte eine Person auf Skiern, so weiß gekleidet, daß er sie mit bloßem Auge nicht hatte
erkennen können. Offensichtlich hatte die Schneebrille das strahlende Sonnenlicht zurückgeworfen.
Im ersten Moment war er erschrocken, so wie Robinson Crusoe als er bemerkte , daß er nicht alleine auf seiner Insel war. Alex war interessiert wer wohl noch früher als er unterwegs war.
Er schätzte die Entfernung auf ungefähr 2 Kilometer, wenn er sich dranhielt, würde er bis zum
Ende der Loipe diesen Frühaufsteher noch einholen können. Sein gewohnter Ehrgeiz packte ihn,
er steckte sein Fernglas zurück und auf ging es, mit Schwung ins Tal.
Währen er so dahin glitt, dachte er seine Partnerin zurück, von der sich vor nunmehr 10 Tagen trennte.
In Gedanken hatte er die letzten Augenblicke vor der Trennung vor sich, wie sie ihm erklärte, daß sie nicht mit einem Mann zusammen leben könnte, dem es Spaß macht anderen Frauen beim pinkeln zu zusehen.
Alexander hatten nicht vorgehabt sie über seine sexuelle Neigung zu informieren. Sie kannten sich dafür
zu kurz. Als er sie in seine Wohnung einlud, hatte sie leider ein Heft von Wet-Set gefunden daß er zwischen der Autobild und einer Optikerfachzeitschrift liegen hatte.
Sie war total schockiert und reagiert völlig aggressiv und wollte ihn zur Rede stellen. Er erkannte in
diesem Moment die Chancenlosigkeit ihrer Beziehung und bot ihr an sie nach Hause zu fahren.
Unterwegs versuchte er ihr ein wenig von sich zu erklären. Sie hörte ihm aber gar nicht zu.
Seit diesem Tag hatten sie keinen Kontakt mehr miteinander gehabt.

Alex konnte nun die Person vor sich schon recht gut erkennen. Es war wohl eine Frau, der Größe
und des modischen Skianzuges nach zu urteilen. Zügig erreicht sie nun die Anhöhe am Rand eines kleinen Wäldchens . Im Nu war sie aus seinem Blickfeld verschwunden. Der Weg wurde nun hügelig, so daß Alex nur langsam die nächste Anhöhe erreichte. Als er die höchste Stelle des Hügels passierte, traute er seinen Augen nicht.
Etwa 50 Meter vor ihm, hockte die unbekannte Skifahrerin im Schnee. Noch hatte sie ihn nicht entdeckt.
Er ließ sich seitwärts in den Schnee fallen zückte sein Fernglas und tatsächlich, sie war gerade in Begriff
den weißen Schnee gelb zu färben. Sie präsentierte ihm so ihren wunderschönen runden Popo, daß er
genau zwischen den beiden weißen Backen ihre Muschi sehen konnte. Die gelbe Flüssigkeit strömte in
den Schnee. Leichter Dampf stiegt aus dem Schnee auf. Es war ein ergreifendes Bild. Alex spürte
sein Herz bis zum Hals schlagen. ER war hochgradig aufgeregt. Jetzt nahm sie ein Papiertaschentuch
und putzte ihr Mäuschen. Als sie nun ihren blauen Slip hochzog drehte sie sich ein wenig um und
bemerkte, daß sie von Alex beobachtet wurde. Alexander stockte der Atem. Einerseits war er
erregt, anderseits peinlich berührt. Gott sei Dank hatte er gerade sein Fernglas abgesetzt, so daß er davon
ausging, daß sie der Meinung war, er hätte sie nicht so sehr indiskret gesehen.
Sie tat so als hätte sie ihn nicht bemerkt, packte sich wieder in ihren Anzug ein, stieg in ihre
Skier und setzte ihren Weg fort. Jetzt jedoch bedeutend langsamer wie vorher. Alex konnte ihr gar nicht so langsam folgen, er würde sie zwangsläufig überholen müssen. ......



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