Update dieser Seite: 02.05.2003
Posted by Hendrick on June 23, 19100 at 05:52:36:
Hallo Leute,
toll dieses Forum auf deutsch. Hoffentlich füttern mal mehr Leute ihre Erlebnisse herein.
Ich hatte ein irres Erlebnis am vergangenen Wochenende. Nicht nur, dass ich gerade mein Abitur geschafft habe. Mein älterer Bruder hat am Bodensee geheiratet. Neben mir war die Schwester der Braut, Isabel, Trauzeugin. Sie ist einige Jahre jünger als ich und echt süß. Die Feier begann in einem Hotel am See mit einem Sektempfang. Isabel und ich waren beide ziemlich aufgeregt, da es unsere erste Traubezeugung war. Aus Nervosität und wegen der großen Hitze haben wir beide fleißig Prosecco getrunken. Mit einer Kutsche ging es dann für Brautpaar und Trauzeugen zum Schiffsanlegeplatz in Lindau. Mit dem Schiff ging es dann auf eine kleinere Insel, auf der nur die Kirche zur Trauung stand. Dort sollten Isabel und ich Blumen an die Gäste verteilen. Als ich die Blumen aus dem Auto meiner Eltern holte, habe ich die Gelegenheit genutzt und noch einmal schnell meine Blase erleichtert. Inzwischen hatte sich wohl rumgesprochen, dass es auf dem Schiff kein stilles Örtchen gab, denn dort begegnete mir die ganze Hochzeitsgesellschaft, ausser Isabel. Die wartete nämlich am Anlegesteg auf die Gäste.
Auf dem Schiff wurde fröhlich weiter getrunken, aber es fiel mir auf dass Isabel sich inzwischen sehr zurückhielt. Vielleicht wollte sie einen Schwips vermeiden. Insgeheim hoffte ich aber, dass sich so langsam ihre Blase bemerkbar machte. Zunächst waren aber keine Anzeichen zu entdecken. Ich hatte einen prima Blick, denn die Familie saß komplett im Bug des Schiffes. Das Brautpaar in der Mitte vor Kopf und die Familien zu beiden Seiten, Isabel mit Ihren Eltern mir genau gegenüber. Isabel trug ein rosa Sommerkleid. Als sie sich kurz vor der Ankunft auf der Insel mit allen anderen hinstellte, um nach der Insel zu schauen, wehte der kräftige Seewind öfters ihr Kleidchen hoch. Schön sah ich ihr weißes Höschen unter der blauen Seidenstrumpfhose.
Auf der Insel begaben wir uns alle schnell in die Kirche und sofort begann die Trauung. Isabel und ich saßen zwischen unseren Eltern in der ersten Reihe. Sie hatte von anfang an die Beine überkreuzt. Wenig später wechselte sie die Position immer öfters. Man kann sagen, sie wurde merklich unruhiger. Öfters tuschelte sie mit ihrer Mutter, aber ich bekam nur Bruchstücke mit. „...aber jetzt!“ „...kannst nicht raus...“ „...wie lang denn noch...“ „Jetzt reiss Dich zusammen“ Es war klar sie musste mal! Ich bekam immer weniger von der Hochzeit mit und hätte beinah meine Fürbitten vergessen. Als Isabel die ihren spricht, steht sie mit überkreuzten Beinen vor dem Altar, knickst ein und druckst mit dem Becken rum. Sie spricht sogar etwas zittrig. Aber das konnte, wie bei mir, auch von der Aufregung kommen. Im Laufe der Trauung rutscht sie dann immer unruhiger auf ihrem Platz herum, flüstert weiter mit ihrer Mutter. Schliesslich ist die Zeremonie zu Ende. Alle streben zum Ausgang und einige auf die Toilette. Sofort bildet sich eine kleine Schlange. Kurz stehen wir beide vor dem Ausgang. Sie tritt inzwischen leicht von einem Fuß auf den anderen, läßt es aber noch möglichst natürlich erscheinen, macht mal einen Schritt hierhin mal dorthin. Dabei schiebt sie aber immer wieder die Knie übereinander. Gerade will sie weg, wohl um sich zu erleichtern, da kommt mein Bruder und schickt uns eiligst zum Schiff, um dort die Blumen zu verteilen.
Sie schaut verunsichert, schämt sich aber offensichtlich, etwas zu sagen. Am Anlegesteg müssen wir dann doch noch ein paar Minuten warten, bis die Gäste kommen. Die ganze Zeit macht sie kleine Schritte links, rechts, vor, zurück. Ab und zu erschauert sie sogar leicht. Als ich sie frage, was sie so unruhig ist, sagt sie, sie wäre halt aufgeregt. Schliesslich besteigen wir wieder das Schiff und wieder sitzen wir im Bug. Isabel ist jetzt richtig zappelig. Immer mal wieder erspähe ich unter ihrem Kleid den weißen Slip. Aber sie hält die Beine immer enger zusammen, schiebt die Knie übereinander. Dann stellt sie sich an die Reeling. Dort tänzelt sie schon leicht rum. Ich stelle mich neben sie und merke, wie sie sich öfters fröstelt und einknickst. Sie spricht inzwischen richtig zittrig. Da kommt kurz ihre Mutter und fragt: „Mußt Du immer noch so dringend oder geht’s noch?“ „Ist schon ok!“ Jetzt wars raus. Den Rest der Fahrt frage ich sie immer wieder aus über ihr kleines Problem aber sie spielt es herunter. „Ach so Du mußt mal auf die Toilette?“ „Ja, aber ist nicht so schlimm.“ „Seit wann mußt Du denn?“ „Gerade erst!“ Kannst Du bis zum Hotel denn noch warten?“ „Ja klar!“
Endlich kommen wir am Anlegeplatz an. Sofort geht es wieder zur Kutsche. Wir beide warten einen Moment auf das Brautpaar. Sie ist jetzt wirklich zappelig, versucht aber offensichtlich sich so gut es noch geht zu beherrschen. Dabei plappert sie die ganze Zeit, rennt hin und her. In der Kutsche sitzt sie neben mir und ich merke, wie sie auf dem Sitz rumhampelt. Sie kann absolut nicht mehr ruhig halten. Dann fragt ihre Schwester sie auch noch: „Sag mal Isabell, was ist los mußt Du mal aufs Klo?“ „Ne, ich, eh“ stammelt sie verlegen und wird tomatenrot. Zum Schluß wirkt sie immer verzweifelter. Einmal drücht sie sich sogar die Traubibel kurz in den Schritt. Aber sie schafft es bis zum Hotel. Dort müssen wir beide noch die Utensilien, Traubibel, Traukerze und die restlichen Rosen in das Hochzeitszimmer bringen. Kaum sind wir aus den Augen der Hochzeitgesellschaft ins Hotel abgebogen, zappelt sie heftiger. Wahrscheinlich hatte sie sich mit letzter Kraft vor allen anderen beherrscht und jetzt ging es nicht mehr. Denn während wir auf den Aufzug warten faßt sie sich auch erstmals mit der Hand in den Schritt. Ein-, zweimal ganz kurz dann auch länger. Im Aufzug tippelt sie auf Zehen spitzen von einem Bein aufs andere. Ich drücke ganz unauffällig den STOP-Knopf in meinem Rücken. Sie jammert auf: „Oh ne, was ist denn jetzt los?“ Kurz steht, besser zappelt sie rum dabei stöhnt sie öfters mal auf und krümmt sich. Sie hat eine Hand ununterbrochen zwischen die Beine gepresst. „Hey, was ist denn, Du mußt ja wohl doch schon ziemlich dringend, oder?“ „Ja und. Was machen wir denn jetzt?“ Ich war sicher sie würde jeden Moment die Beherrschung verlieren, aber da beginnt sie wild auf den Knöpfen des Aufzugs rumzutippen. Und tatsächlich er setzt sich wieder in Bewegung. Im Hochzeitszimmer legt sie ihre Sachen sofort auf einen Tisch und rennt raus. Wenig später kommt sie wieder zum Empfang im Hotelgarten runter und hat, ja, sich umgezogen und jetzt ein Kostüm an. Ich ärger mich natürlich umso mehr. Da ist ihr offensichtlich etwas in die Hose gegangen, zumindest in Slip und Strumpfhose und ich habe es nicht mehr mitbekommen. Na ja, Pech und Glück liegen oft nah beisammen.
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Ein wenig Geduld - der Aufbau der umfangreichen Index-Seite braucht evtl. etwas Zeit...